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Grasl Druck & Medien GmbH, Bad Vöslau: Aus zwei mach eins

Wer neben Offset- auch Digitaldruck anbietet, vergrößert sein Leistungsspektrum und erhöht die Terminflexibilität. Jetzt lassen sich beide Druckverfahren mit einem einzigen Vorstufen-Workflow steuern. Dazu integriert der Prinect Digital Print Manager digitale Drucksysteme in den Druckerei-Workflow Prinect.

Alles aus einer Hand, in einer Verantwortung und aus einem Druckhaus - so lautet das Unternehmensmotto der österreichischen Grasl Druck & Neue Medien GmbH, die in Bad Vöslau bei Wien derzeit 120 Mitarbeiter beschäftigt. Deshalb erweiterte die Druckerei ihren Offset-Maschinenpark um zwei digitale Drucksysteme, eine HP Indigo 3050 und eine Xerox DC 7000. Der Nachteil: drei parallele Vorstufen-Workflows. Denn sie bedeuteten nicht nur einen erhöhten Bedien- und Wartungsaufwand, sondern auch, dass bereits bei der Auftragserzeugung entschieden werden musste, ob ein Job im Offsetdruck oder digital gedruckt werden sollte. Zur Vereinheitlichung führte der Betrieb deshalb den Prinect Digital Print Manager ein.

Integration dank Standardformat
Der Prinect Digital Print Manager kommuniziert auf Basis von Job Definition Format (JDF) und Job Messaging Format (JMF) mit Digitaldruckmaschinen. Er ermöglicht es, übergreifende Informationen am Bildschirm - dem sogenannten Prinect Cockpit - festzulegen und automatisch als Auftrag an Offset- oder digitale Drucksysteme auszugeben. Die digitalen Ausgabeparameter lassen sich in Verarbeitungssequenzen speichern und ermöglichen so die automatische Überstellung des Druckjobs. Außerdem fließen mithilfe des Prinect Digital Print Manager Produktionsdaten der Digitaldrucksysteme in das Prinect Cockpit zurück. Der Anwender kann so zum Beispiel am Bildschirm ablesen, ob und wann ein digitaler Druckauftrag abgeschlossen ist, und Folgearbeitsgänge in der Weiterverarbeitung zeitgerecht steuern. "Die verstärkte Automatisierung der Vorstufenprozesse ist für uns neben der höheren Transparenz in der Auftragsverfolgung ein entscheidender Vorteil ", sagt Walter Grasl.

Flexibilität bei der Wahl des Druckverfahrens
Aufträge lassen sich aber nicht nur entweder auf Offset- oder auf Digitaldruckmaschinen ausgeben. Auch die Aufteilung von Jobs auf beide Druckverfahren ist möglich. "Wenn wir zum Beispiel einen Geschäftsbericht drucken, können wir die eigentliche Auflage im Offsetdruck herstellen. Gleichzeitig sind wir in der Lage, vorab kurzfristig Digitaldrucke zu produzieren", erklärt Walter Grasl. Auch der umgekehrte Fall ist denkbar: Wenn ein im Offsetdruck hergestellter Katalog in sehr geringer Auflage und definierter Qualität nachgedruckt werden soll, lässt sich dies im Digitaldruck schnell und günstig realisieren. Ebenso lassen sich Hybrid-Produkte einfach managen, bei denen ein Teil einer Produktion im Offset und der andere Teil auf den Digitaldruckmaschinen produziert wird.

Zukünftig sollen auch Bookletproofs aus Prinect Prepress Manager über den Prinect Digital Print Manager direkt auf den Digitaldrucksystemen ausgegeben werden. Das spart gegenüber Formproofs oder Ausgabe auf Laserdruckern Kosten und Zeit und bietet dazu noch eine höhere Qualität und mehr Formatflexibilität.

Rascher Return-on-Invest
Die Produktionsflexibilität macht sich insbesondere bei Kleinauflagen oder Print-on-Demand-Aufträgen rasch bezahlt. "Der Prinect Digital Print Manager rechnet sich für uns allemal. Wir arbeiten in der Vorstufe im Offset- und Digitaldruck nur noch mit einem System. Durch diese Workflow-Standardisierung sparen wir viel Zeit und Kosten und sind in der Produktion deutlich flexibler ", erläutert Walter Grasl. Die Produktioner können jetzt noch in letzter Minute entscheiden, ob ausgeschossene Seiten auf einem der beiden Suprasetter 105, auf der HP Indigo 3050 oder auf der Xerox DC 7000 ausgegeben werden. Die Grasl Druck & Neue Medien GmbH bietet also nicht mehr nur "alles aus einer Hand ", sie erfüllt Kundenwünsche zudem schneller als zuvor.

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