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Rödeln, radeln und reisen

Hana Cibikova
Hana Cibikova
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Stimmt es, dass Sie ursprünglich als Forscherin arbeiten wollten?
Ja, das war mein Traum. Deshalb habe ich auch Chemie studiert und mich dann auf Printindustrie und Polygrafie spezialisiert. Aber es ist sehr schwer, in der Wissenschaft Fuß zu fassen, weil es nur wenige Ressourcen und freie Stellen in der Slowakei gibt. Außerdem wurde mir nach dem Studium klar, dass ein Job in der Forschung zu eintönig für mich ist. Ich arbeite gerne zusammen mit anderen Menschen und brauche ständig Abwechslung.

Also haben Sie sich bei i + i als Produktionsplanerin beworben?
Nicht ganz. Ich habe mich zwar bei i +i vorgestellt und dabei auch meine Qualifikationen und Kenntnisse nachgewiesen. Aber das war nicht für einen bestimmten Job. Den hat mir i + i erst kurz darauf angeboten, nachdem sie sich überlegt hatten, wie sich mich einsetzen können.

Hat sich damit Ihr Wunsch nach einem abwechslungsreichen Job und vielen Menschen erfüllt?
Auf jeden Fall. Bei mir ist kein Tag wieder andere. Ich bin ständig im Kontakt mit dem Management, dem Vertrieb und den Mitarbeiter in der Produktion, damit ich die 2.000 Aufträge, die pro Jahr bei mir landen, bewältigen kann. Schön ist auch, dass ich eigentlich immer neue Kunden kennenlerne. Eintönigkeit und Langeweile kenne ich nicht.

2.000 Jobs pro Jahr ist ganz schön viel. Haben Sie da überhaupt noch Freizeit?
Sehr wenig. Es gibt Zeiten, in denen ich mich fast gleichzeitig um 80 Jobs kümmern muss. Da habe ich eine ganze Menge Details im Kopf, die mich Tag und Nacht beschäftigen. Wenn ich zu wenig Zeit habe, mache ich Yoga-Übungen. Etwa eine Stunde reicht, um meine Batterien für den nächsten Tag wieder aufzuladen. Die Wochenenden verbringe ich mit meinem Freund. Zusammen mit unserem Hund machen wir Spaziergänge in nahe gelegenen Gebirge oder fahren wir mit dem Cross Bike durchs Gelände. Mein Freund nimmt sogar an Rennen teil. Ich mache das aus reinem Spaß.

Was ist ihr größter Traum?
Ich würde gerne mehr von der Welt sehen und viel reisen. Im Moment habe ich dafür zu wenig Zeit. Aber vielleicht ergibt sich ja bald einmal die Gelegenheit. Dann würde ich mir sofort meinen Freund schnappen, die Koffer packen und ganz weit wegfahren.

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