"Kauf mich!" - Metallische Effekte zählen zu
den wirksamsten Eyecatchern auf Drucksachen. Bislang aber auch zu
den aufwändigsten. Mit FoilStar, dem Kaltfolienmodul von
Heidelberg, lassen sich Etiketten, Verpackungen und Akzidenzen
außergewöhnlich hochwertig und unkompliziert inline
veredeln.
Nur wo das Auge haften bleibt, da bleiben auch die
Füße stehen. Oftmals ist dies bei Metalliceffekten der
Fall. Doch was Konsumenten oder generell die Adressaten von
Druckprodukten fasziniert, war bislang mit einem Aufwand verbunden,
der sich für viele Druckereien gerade bei kleinen Auflagen
einfach nicht rechnete. Für diese Betriebe könnten nun
glanzvolle Zeiten anbrechen. "Mit unserem Kaltfolienmodul
FoilStar lassen sich metallische und Hologrammfolien - sowohl
vollflächig als auch partiell - auf unterschiedlichste
Bedruckstoffe aufbringen, um brillante Akzente zu setzen",
erläutert Martin Mainka, Produktmanager bei Heidelberg. Das
Besondere dabei: Die Veredelung erfolgt inline, also in einem
Durchgang zusammen mit Druckfarben - auf der Speedmaster CD
74, der Speedmaster CD 102 und der Speedmaster XL 105. Druckereien
müssen daher nicht in eine komplett neue Technologie
investieren. Zudem stehen die beiden Druckwerke nach dem
Kaltfolienauftrag sofort wieder zum Drucken zur Verfügung.
Wirtschaftlich brillantes Verfahren
Dank FoilStar profitieren Druckereien auch beim
Kaltfolienauftrag von den Vorteilen, die das Offsetverfahren
bietet: zum Beispiel von kurzen Rüstzeiten, schnellen
Auftragswechseln und geringen Druckformkosten, da für jeden
Job nur die Druckplatten gewechselt werden müssen.
Außerdem können Betriebe die hohen
Fortdruckgeschwindigkeiten der Speedmaster nutzen und bis zu 15.000
Bogen pro Stunde mit Kaltfolie veredeln. Und hierbei wird auch nur
so viel Folie verbraucht, wie nötig ist. Denn die Anzahl der
Rollenbahnen (eine bis maximal sechs) und die Rollenbreite lassen
sich exakt nach dem Kaltfolienbedarf eines Auftrags steuern. Einen
weiteren Vorteil sieht Mainka im Auftrag über eine
Trägerfolie: "Da die Folie ohne Wärme aufgebracht
wird, kommt es zu keinem Verzug des Bedruckstoffes. Dies ist einer
der Gründe für ein äußerst präzises
Register."
Für wen eignet sich FoilStar?
Auf Grund der genannten wirtschaftlichen und qualitativen
Vorteile ist FoilStar für folgende Unternehmen interessant:
- Etikettendrucker und Verpackungsdrucker, die viele
Mischformen und kleine Auflagen drucken (beispielsweise für
die Getränke-, Kosmetik-, Tabak- oder
Süßwarenindustrie).
- Betriebe, die reaktionsschnell arbeiten wollen und eine
Folienveredelung auch schon mal innerhalb von 24 Stunden
abwickeln müssen.
- Etiketten-, Verpackungs- und Akzidenzdrucker, die
Deckweißanwendungen auf alubedampftem Papier ersetzen
wollen. Zum einen, weil sie durch den partiellen Auftrag von
Kaltfolie den Aufwand senken können. Zum anderen auf Grund
der höheren Qualität beziehungsweise besseren
Lesbarkeit des Aufdrucks - beispielsweise eines Barcodes, weil
dieser beim Kaltfolienauftrag randschärfer ist.
- Akzidenzdrucker, die Qualität aus einer Hand anbieten
und ihr Leistungsportfolio erweitern wollen.
Einzigartige Anwendungen
"Druckereien können sich mit Hilfe von FoilStar ein
einzigartiges Anwendungsspektrum erschließen. Beispielsweise
indem sie hitzeempfindliche Materialien wie dünne
Propylenfolie veredeln, die bei Inmouldetiketten zum Einsatz
kommen", hebt Mainka hervor. Darüber hinaus lassen sich
feine Details und Linien (0,5 mm), Raster (25 l/cm) und Schriften
(Punktgröße 6) mit Kaltfolie sauber und klar darstellen.
"Anschließend kann die Kaltfolie mit Glanzlack
konserviert oder durch Mattglanz abgeschwächt werden, um die
gewünschten Effekte zu verstärken. Beispielsweise
gewinnen Chromteile wie Stoßstangen von Autos oder
feingliedriger Schmuck an Brillanz und Plastizität und werden
damit zum Blickfänger. Diese
Differenzierungsmöglichkeiten sollten Druckereien
nutzen", empfiehlt Mainka.