Schnell informiert auf einen Klick
Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.
Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.
- ICC (International Color Consortium)
- In dem Konsortium ICC arbeiten Hersteller von Produkten für die Druckvorstufe zusammen, um das Farbmanagement - die geräteunabhängige Verarbeitung farbiger Darstellungen - zu fördern. Die Federführung hat die Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e. V., München).
- I-Code
- Produkte zur Identifikation von Waren mit Transpondern, die auf Radiowellen reagieren. Die für so genannte Smart Labels bestimmten Einheiten sind weniger als 0,5 Millimeter dick und lassen sich je nach Typ in Aufklebern bis zu einer Größe von zwei mal zwei Zentimeter unterbringen. Die Transponder können bis zu 512 Bit an Daten speichern und beziehen ihre zum Betrieb benötigte elektrische Energie aus den Radiowellen des Lesegeräts.
- IDE Alliance (International Digital Enterprise Alliance)
- Die IDE Alliance wurde 1966 als Graphic Communications Association (GCA) gegründet. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung datentechnischer Normen im Verlagsbereich. Zurzeit zählt die nicht gewinnorientierte Vereinigung mehr als 300 Mitgliedsunternehmen.
- Ifra (INCA-FIEJ Research Association)
- International aktive Vereinigung der Verlagsindustrie mit Sitz in Darmstadt mit derzeit mehr als 2.000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist der technische Erfahrungsaustausch, für den man Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen sowie Symposien und Seminare veranstaltet. Jährlich im Oktober findet die Ausstellung Ifra Expo zum Thema Zeitungsherstellung statt. Der Name Ifra leitet sich von "INCA-FIEJ Research Association" ab, wobei INCA "International Newspaper Colour Association" und FIEJ "Fédération Internationale des Editeurs de Journaux" bedeutet.
- Illustrator
- Grafik- und Zeichenprogramm von Adobe.
- Image Control
- Die Komponente Image Control des Workflow-Konzepts Prinect der Heidelberger Druckmaschinen AG gilt als weltweit einziges System zur Qualitätssicherung im Druckprozess, das komplette Druckbogen spektralfotometrisch misst. Nach einem Vergleich der Messergebnisse mit den Werten des OK-Bogens gelangen errechnete Farbabweichungen zur Nachregelung der Farbzoneneinstellungen online an die Druckmaschine. Gegenüber einer Messung mit Druckkontrollstreifen wird hierbei mehr als die tausendfache Information verarbeitet.
- Imposition Proof (auch Layout-Proof)
- Ähnlich der Blaupause dient das Imposition Proof vor allem dazu, Inhalt und Vollständigkeit der Elemente einer Druckvorlage zu überprüfen. Im Gegensatz dazu ist dieses Kontrollmittel farbig, allerdings nicht farbverbindlich. Zur Ausgabe solcher Imposition Proofs dienen heute zumeist großformatige Tintenstrahldrucker.
- Impressum
- Die nach den Pressegesetzen der Bundesländer vorgeschriebene Nennung von Verleger und Drucker von Druckerwerken, auch von Internetangeboten. In aller Regel enthält das Impressum auch noch weitere, zum Teil ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Angaben, etwa Namen verantwortlicher Redakteure, Anschrift der Redaktion sowie Information zu Werbemöglichkeiten in der Veröffentlichung und zum Vertrieb sowie ein Urheberrechtsvermerk.
- Imprimatur (lat. Es werde gedruckt)
- Freigabe einer Vorlage zum Druck durch den Auftraggeber. Mancherorts (zum Beispiel in der Schweiz) wird anstelle des Begriffs Imprimatur der Ausdruck "Gut zum Druck" verwendet.
- InDesign
- Programm von Adobe für Layout und Satz am Computer, vergleichbar mit dem bekannten Quark Xpress. InDesign ist sowohl für Windows als auch für Macintosh erhältlich.

- Initial
- Ein am Beginn eines Textes oder Absatzes aus dem übrigen Satzbild herausgehobener Buchstabe. Es ist größer als die Textschrift, so dass es zwei oder drei Zeilen belegt. In alten Handschriften zählen besondere Farben und reiche Verzierungen zu den Merkmalen der Initialen. Die ersten Initialen findet man in griechischen und koptischen Handschriften aus dem vierten Jahrhundert.
- Inkjet (englisch Tintenstrahl)
- Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe - zumeist Tinte - in Form kleinster Tropfen aus Düsen auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht wird. Der Farbausstoß arbeitet dabei piezoelektrisch oder thermisch. Farb-Inkjet-Drucker arbeiten heute mit bis zu sechs Farben und weit über hundert einzelnen Düsen. Sie erreichen heute je nach Verfahren die Qualität hochwertigen Vierfarbdrucks.
- Inkjet-Papier
- Als oberflächenveredelte Papiersorte muss Inkjet-Papier die Tinte schnell aufnehmen, die durch einen Tintendrucker (Inkjet-Drucker) in hoher Frequenz in Form winziger Tropfen auf das Papier geschleudert werden. Dabei darf die Tinte nicht verlaufen.
- Inkubator
- Das lateinische Wort steht für Brutkasten, in dem unreife Frühgeborene versorgt werden. Seit dem Aufkommen der New Economy verwendet man den Begriff für verschiedene Formen der Förderung junger Unternehmen (Start-ups), die sich mit Hilfe von professionellen Starthelfern eine gesicherte Existenz schaffen sollen. Die Bezahlung dieser Dienstleistung erfolgt meist in Form von Anteilen am jungen Unternehmen.
- Inline-Verarbeitung
- In der Druckindustrie spricht man von Inline-Verarbeitung, wenn der Prozess direkt in der Druckmaschine stattfindet oder die für den Arbeitsschritt erforderlichen Module fest mit der Druckmaschine verkettet sind. Dies kann zum Beispiel bei Geräten fürs Lackieren, Falzen, Heften oder zur Qualitätskontrolle der Fall sein.
- Innentrommelbelichtung
- Das zu belichtende Format wird in eine Trommel gezogen und über ein Vakuum fixiert. Das Format ist durch die Trommelgröße definiert. Der Schreibkopf mit dem Belichtungslaser, der in der Trommel zentriert auf einer Spindel sitzt, belichtet während ständiger Rotation und zeilenweisem Vorschub den Film oder das Plattenmaterial.
- Intaglio-Regenbogendruck
- Mit Intaglio bezeichnet man eine künstlerische Gravur. Im Kunstdruck wird der Begriff als Sammelbezeichnung für die Zeichentechniken verwendet, die im Ergebnis zu Tiefdruckplatten führen: Kupferstich, Stahlstich, Radierung etc. Regenbogendruck - auch Irisdruck genannt - ist ein mehrfarbiger Druck von einer einzelnen Druckplatte, die dazu in verschiedenen Bereichen unterschiedlich eingefärbt wird. Diese Drucktechnik stammt aus dem Kunstdruck, wo sie in Verbindung mit Intaglio-Techniken entwickelt und angewandt wurde.
- Integration
- Ermöglicht den freien Datenfluss zwischen verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens, ohne dass zeitintensive und störungsanfällige Schnittstellen passiert werden müssen. Unternehmen können ihre Daten auf diese Weise von unterschiedlichen Standorten aus verwalten.
- Integriertes Publizieren
- Die digitale Verknüpfung aller Produktionsschritte des Druckprozesses vom elektronischen Auftragseingang über Vorstufe und Druck bis hin zur Nachverarbeitung und Versandvorbereitung. Die Integration solcher computergestützter Prozesse in der Printmedien-Industrie zu fördern, ist das Ziel der Organisation International Cooperation for Integration of Processes in Prepress, Press, and Postpress (CIP4), in der sich über hundert Unternehmen zusammengeschlossen haben.
- Interface
- Das Übergangs- beziehungsweise Verbindungsstück, durch das Datenaustausch zwischen zwei Bereichen stattfindet. Dabei ist es unerheblich, ob Hardware, Software oder andere Bereiche gemeint sind oder ob zwischen Bereichen gleicher oder unterschiedlicher Kategorie Daten ausgetauscht werden. Es kann ein Stecker, eine Leitung gemeint sein, die Rechner und Modem (modem) verbindet, ein Software-Modul, das Textverarbeitung mit Tabellenkalkulation verbindet, oder auch die Tastatur, die eine Schnittstelle zwischen Mensch und Computer darstellt.

- Interpolation
- Dient in der Mathematik dazu, Zwischenwerte innerhalb von gesetzmäßig aufgebauten Zahlenreihen zu finden. Je nach der Art der Reihe verwendet man hierzu zahlreiche verschiedene Verfahren. In der Bildverarbeitung versucht man, durch Interpolation von Bildpunkten, das heißt Berechnung zusätzlicher Bildpunkte aus den Werten umliegender Punkte, die Auflösung über die physikalische Leistung eines Eingabegeräts (Scanner etc.) hinaus zu erhöhen.
- Interpreter
- Bei der Umwandlung von PostScript-Dateien bestimmt das verwendete Ausgabegerät, ob der Interpreter (RIP) aus der Seitenbeschreibung ein Rasterformat oder vektororientierte Grafikformate erzeugt. Neben der Umwandlung kommen dem RIP noch weitere Aufgaben wie die Kommunikation zwischen Drucker und Computer sowie die Steuerung und Verwaltung des Druckers zu. Damit stellt der Interpreter alle für die Druckausgabe notwendigen Ein- und Ausgabefunktionen des Druckers bereit.
- IQ-Paper
- Unter diesem Namen bietet die Firma X-ident GmbH, Düren, Aufkleber zur Identifizierung von Produkten an. Die Etiketten bestehen aus Papier oder Kunststoff-Folie und enthalten je nach Typ Transponder aus den Serien I-Code von Philips oder Tag-It von Texas Instruments. Die Größe der Etiketten liegt zwischen 5,5 x 10,5 und 10 x 15 Zentimeter. Die Aufkleber sind in Form von Rollen erhältlich und lassen sich mit einem speziellen Drucker zugleich bedrucken und für ihren späteren Einsatz mit Daten versehen.
- Irrationale Rasterwinkel
- Irrationale Rasterung, Rauschen; Verfahren zur Erzeugung optimaler Winkelungen der Raster für den Vierfarbendruck. Oder: Im Zusammenhang mit dem Scannen bezeichnet dies zufällig verteilte, fehlerhaft gelesene Pixelwerte, in der Regel aufgrund von elektrischen Störungen oder Instabilität des Gerätes.
- ISBN-Nummer
- Internationale, zehnstellige Standardnummerierung für Bücher mit Angabe der Sprachgruppe, des Verlags, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. Das System der ISBN nahm Mitte der 60er Jahre von England aus seinen Anfang. 1969 wurde es in der Bundesrepublik eingeführt.
- ISDN (Integrated Services Digital Network)
- Verfahren zur einheitlichen digitalen Übertragung von Sprache und Daten im Telefon-Ortsnetz, wobei dem Benutzer mehr Funktionen zur Verfügung stehen als bei einem herkömmlichen analogen Anschluss. In Europa hat ein normaler ISDN-Anschluss zwei Datenkanäle mit einer Übertragungsleistung von jeweils 64 Kbit/s und einen Steuerkanal mit 16 Kbit/s. Bei Bedarf lassen sich weitere Kanäle anschließen und auch zu höheren Übertragungskapazitäten bündeln.
- ISO (International Standardisation Organisation)
- Der weltweit operierenden Normungsgesellschaft mit Sitz in Genf gehören zahlreiche Staaten an. Deutschland ist durch das Deutsche Institut für Normung (DIN) vertreten. Die Gemeinschaft hat die Aufgabe, Normen auf allen Gebieten der Technik - mit Ausnahme der Elektrotechnik - zu entwickeln beziehungsweise einander anzugleichen.
- IT (Information Technology)
- Informations-Technologien

Glossar in PDF-Format (Acrobat Reader)
327 KB
Druckversion