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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

Cache
Besonders schnelle Speicherarchitektur (RAM) beziehungsweise -verwaltung, um das Lesen von Daten aus Massenspeichern (Festplatte) zu beschleunigen; Daten werden "auf Verdacht" zwischengespeichert; Cache bedeutet in etwa "versteckter Speicher", Zwischenspeicher.
CAD
Abkürzung für "Computer-aided Design", computergestütztes Zeichnen/Konstruieren. Oder: Abkürzung für "Computer-aided Drafting", computergestütztes Entwerfen (Draft bedeutet Rohentwurf).
Cameron Book Production System
Das Cameron Book Production System der Prosystem Inc., Somerset/New Jersey ist eine Anlage für die komplette Produktion von Büchern in einem Arbeitsgang von der Papierrolle bis zum fertig gebundenen Buch. Die (heute nicht mehr gebaute) Anlage arbeitet im Hochdruckverfahren.
Capstan-Belichter
Arbeiten mit einer so genannten Capstan-Walze (der englische Begriff capstan bedeutet Ankerwinde oder auch Bandantriebsachse), die das zu belichtende, als Rolle vorliegende Filmmaterial bewegt. Zur Belichtung dient ein Laserstrahl, und seine Bewegung ist mit dem Filmtransport so abgestimmt, dass die Belichtung Zeile für Zeile stattfindet. Durch den Einsatz von Rollenmaterial ist die Länge des auszugebenden Filmformates theoretisch unbegrenzt - ein wesentliches Kennzeichen dieses Belichtertyps.
Cartridge (Kassette)
Verschieden geformte "Aufbewahrungseinheit"; sowohl für stoffliche Produkte (Farbband-Cartridge) als auch Software (zum Beispiel Schrift-Cartridge für Laserprinter); transportabler Speicher.
CCD-Elemente
Die CCD-Zeile eines Scanners setzt sich aus drei Zeilen mit je einem unterschiedlichen Farbfilter (rot, grün und blau) zusammen. Für jeden Bildpunkt gibt es demnach drei CCD-Elemente, jeweils eines mit einem roten, grünen und blauen Farbfilter davor. Die Anzahl der nebeneinander gesetzten CCD-Elemente in der Sensorzeile bestimmt letztendlich die optische Auflösung des Scanners. Allerdings spielt dabei noch die Vorlagenbreite eine wesentliche Rolle. Die optische Auflösung eines Scanners ergibt sich aus der Anzahl der Elemente auf der CCD-Zeile und der Vorlagenbreite.
Cellophan
Früher verwendete hygroskopische Folie, heute durch Kunststofffolien ersetzt.
Cellophanieren
Bezeichnung für Glanzfolienkaschieren, wobei nicht nur Cellophanfolien Verwendung finden.
Cellulose
Siehe Zellulose.
Chinagras (auch Rheafaser)
Ein aus der subtropischen Nesselpflanze Ramie gewonnenes Fasermaterial, das wegen seiner hohen Reinheit und Festigkeit zur Herstellung von Banknotenpapier dient. Back to top


Chromalin
Von 3M entwickeltes Verfahren zur Simulierung von Drucken; Prüfdrucke, Andrucke.
Chromoduplexkarton
Karton mit einseitigem Strich von etwa 12 Gramm pro Quadratmeter: Das Vorprodukt ist der Duplexkarton.
Chromokarton
Karton mit einseitigem Strich von etwa 18 Gramm pro Quadratmeter. Das Vorprodukt ist der Chromoersatzkarton.
Chromoluxkarton
Markenname für einen einseitig weißen, hochglänzend gussgestrichenen Karton.
Chromopapier
Holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen ist. Der Strich ist stets wasserfest und im Hinblick auf gute Eignung für den Offsetdruck sowie für Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit zusammengesetzt. Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere eingesetzt.
Chromoersatzkarton
Faltschachtelkarton, einseitig glatt mit heller stark holzhaltiger Einlage und ein- oder beidseitiger holzfreier Deckschicht.
CIE
Die Commission Internationale de l'Eclairage (CIE) ist eine internationale Organisation, die eine Reihe von allgemein verwendeten Farbdefinitionen erarbeitet und festgelegt hat. Am bekanntesten ist der Farbraum CIELab, der 1976 definiert wurde.
CIELab-Farbraum
Besitzt ein dreidimensionales, rechtwinkliges Koordinatensystem. Die senkrechte Koordinate L gibt die Helligkeit einer Farbe an, die zwei ebenen Koordinaten a und b den Farbwert und die Sättigung auf einer Rot-Grün- beziehungsweise einer Blau-Gelb-Achse. Der CIELab-Farbraum gilt als besonders geeignet zur Darstellung von Farbdifferenzen, da geometrische Abstände darin annähernd den nachempfindbaren Farbunterschieden entsprechen.
CIP3
Die 1995 gegründete Herstellervereinigung CIP3 (International Cooperation for Integration in Prepress, Press and Postpress) hatte die Zielrichtung, die herstellerunabhängige digitale Integration des Druckprozesses von der Vorstufe über den eigentlichen Druck bis zur Weiterverarbeitung zu fördern. Ihre wichtigste Leistung war die Definition des Print Production Format, eines Datenformats zur Aufnahme aller für diesen Ablauf relevanten Informationen. CIP3 ging 1999 in die Vereinigung CIP4 über, die ein erweitertes Themenfeld bearbeitet.
CIP4
Mitte 2000 aus der Herstellervereinigung CIP3 hervorgegangen, verfolgte die Hersteller- und Anwender-Organisation CIP4 (International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress) mit Sitz in Zürich das Ziel, die Grundlagen für die computertechnische Integration des gesamten Prozesses der Herstellung von Druckerzeugnissen von Vorkalkulation und Angebot bis hin zur Lieferung und Abrechnung zu legen. Als Ergebnis wurde inzwischen zusammen mit der Heidelberger Druckmaschinen AG, Adobe Systems, MAN Roland, Agfa und dem Fraunhofer Institut für grafische Datenverarbeitung (IGD) das Job Definition Format (JDF) als gemeinsamer Standard verabschiedet. Back to top


Cleartype
Als Weiterentwicklung von Verfahren, wie sie die Schriftsoftware Truetype oder Adobe Type 1 verwenden, dient Cleartype zur Erzeugung eines möglichst klaren Schriftbildes auf Computerbildschirmen. Dazu wird vor allem das so genannte Anti-Aliasing eingesetzt, um durch die Bildpunkte des Monitors treppenförmig erscheinende Linien und Kanten zu glätten. Von Microsoft entwickelt soll Cleartype speziell die Lesbarkeit von kleineren Schriften auf farbigen Flüssigkristallbildschirmen verbessern, wie sie für Laptops und "elektronische Bücher" (E-Books) verwendet werden beziehungsweise vorgesehen sind.
Client Server
Beschreibt das Prinzip der Aufgabenbeziehungen in einem Netzwerk: Ein Computer, der Server, stellt anderen Computern, den Clients, die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können zum Beispiel in der Bereitstellung von Datenbanken bestehen oder der Vermittlung von E-Mails. Typische Client Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware ein gemeinsames Protokoll.
CMYK (Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow, Black)
Bezeichnung für das in der Drucktechnik übliche Farbmodell, das die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb verwendet. Als vierte "Farbe" wird zusätzlich Schwarz eingesetzt, das für einen optisch befriedigenden Schwarzton sorgt.
Coldset
Für den Zeitungsdruck im Rollenoffset-Verfahren verwendet man so genannte Coldset-Farben, die ausschließlich physikalisch durch Wegschlagen in das Papier trocknen.
Color Management
Siehe Farbmanagement.
Color Proof
Um die Farben eines Druckerzeugnisses in verbindlicher Weise vorab zu kontrollieren, dient der Color Proof. Er verursacht deutlich weniger Aufwand als ein Maschinen-Proof an der Druckmaschine selbst und lässt sich auch in räumlicher Entfernung vom Druckort anfertigen. Voraussetzung für einen aussagekräftigen Color Proof ist aber die sichere Kontrolle des (elektronischen) Preprint-Prozesses mit einem Color-Management-System, das auch die verwendete Druckmaschine sowie das verwendete Papier einschließt.
Computer-to-Film
Verfahren zur Erzeugung von Filmen für die Druckplattenerstellung, bei dem die Bogenmontage elektronisch erfolgt. Dazu werden Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und an einen Filmbelichter übergeben. Eine neuere, für Strich- oder Halbtonvorlagen geeignete Variante ist Desktop Computer-to-Film. Hier wird der zur Druckplattenerstellung verwendete Film nicht fotografisch erzeugt, sondern gedruckt. Voraussetzung dafür ist, dass der verwendete Drucker (Laser-, Inkjet-Drucker) die Folie maßgerecht bedrucken kann.
Computer-to-Plate
Bei dem Verfahren werden Daten aus dem Computer direkt ohne das Übertragungsmedium Film auf die Druckplatte belichtet. Man erzielt dadurch Kostensenkungen, doch nutzen sich die bei dem Verfahren verwendeten Druckfolien schneller ab als herkömmliche Druckplatten und müssen gegebenenfalls in Abständen erneuert werden. Auch können die Folien je nach Verfahren nach dem Druck nicht immer aufbewahrt werden. In neuerer Zeit ermöglichen neue Materialien, die zur Belichtung mit Wärmeenergie statt mit sichtbarem Licht arbeiten, Tageslichtverarbeitung und chemiefreie Entwicklung.
Computer-to-Print
Druckverfahren, das ohne physische Druckplatten auskommt. Mit Methoden, die aus der Computertechnik stammen - zum Beispiel Laserdruck –, drucken Maschinen direkt von entsprechend aufbereiteten Daten. Computer-to-Print eignet sich für kleine Auflagen, wobei sich insbesondere personalisierter Druck leicht verwirklichen lässt.
Content
Inhalt einer Webseite. Redaktionen und Firmen, die Webseiten mit Inhalten füllen, heißen Content Provider, im Deutschen häufig auch Content-Anbieter genannt. Auch die zweite Bedeutung des Wortes, nämlich "zufrieden (gestellt)", spielt hierbei zunehmend eine Rolle, da die Inhalte der Seiten die Nutzer zufrieden stellen beziehungsweise fesseln sollen. Hierbei gewinnt bei der Bewertung einer Webseite die strukturelle Aufbereitung zunehmend an Bedeutung. Back to top


Cookie
Kleine Textdatei, die von einer besuchten Webseite in einem vom Browser dafür vorgesehenen Verzeichnis auf der Festplatte des Benutzers erzeugt wird. Eine solche Datei protokolliert die Aktivitäten des Benutzers in der besuchten Webseite. Viele Vorgänge im E-Commerce sind ohne diese Technik nicht realisierbar, die jedoch aus Datensicherheitsgründen nicht unumstritten ist.
Corporate Design
Als Teil der Corporate Identity bezeichnet Corporate Design den einheitlichen, unverwechselbaren Auftritt einer Firma in seinen Kommunikationsmitteln wie Prospekten, Katalogen oder Verpackungen. Dazu gehören grafische Elemente wie ein charakteristisches Firmenlogo, eigene "Hausfarben" oder ein spezieller Schrifttyp. Corporate Design umfasst in vielen Fällen auch das Produktdesign und kann sich bis zur Architektur des Firmengebäudes erstrecken.
Crossmedia
Mir Crossmedia bezeichnet man die mehrfache Nutzung von Druckdaten für verschiedene Medien. So können dieselben Daten für die Erzeugung von Druckseiten, aber auch von Inhalten für CD-ROMs und Internetseiten dienen. Als wichtige Technologie für Crossmedia gilt das vom Hersteller Adobe definierte "Portable Document Format" (PDF), das einerseits die Speicherung von Dokumenten in Druckqualität zulässt und andererseits die für elektronische Medien wichtigen interaktiven Elemente bietet.
CRT-Monitor
Die Kathodenstrahlröhre (englisch Cathode Ray Tube, kurz CRT) ist eine Elektronenröhre zur Erzeugung von Elektronenstrahlen, mit der sich unter anderem schnell ändernde Spannungen und Ströme auf einem Fluoreszenzschirm sichtbar machen lassen. Kathodenstrahlröhren werden in weiterentwickelter Form als Bildschirm in Fernsehgeräten und als Computerdisplay verwendet. Die Kathodenstrahlröhre wird in diesen Anwendungen jedoch zunehmend durch Plasma-, TFT- oder LCD-Bildschirme abgelöst.
Cut And Paste
Ausschneiden und einfügen; Funktion in grafischen Programmen zum Anordnen und Verändern von Seitenteilen oder grafischen Elementen.
Cyan
Ein bestimmtes Blau im Vierfarbendruck; eine der vier Grundfarben im Vierfarbdruck.
Cyan-Überhang
Im Vierfarbendruck braucht man in den meisten Fällen entgegen der Theorie nicht gleiche Anteile der drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb, um neutrales Grau zu erzeugen, sondern einen mehr oder weniger deutlich größeren Anteil von Cyan. Der zusätzlich notwendige Cyan-Anteil wird mit Cyan-Überhang bezeichnet. Back to top


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