Vor kurzem weihte die August Faller KG in ihrem PharmaServiceCenter
Faltschachteln in Waldkirch zwei neue Stanzen Dymatrix 106 Pro CSB
der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ein. Damit wird die
Firma Faller, die hauptsächlich Pharmaverpackungen produziert,
eine höhere Produktivität und eine gesteigerte
Lieferfähigkeit erreichen. "Mit der Investition in zwei
Dymatrix von Heidelberg haben wir unseren Maschinenpark weiter auf
unsere Just-in-time-Fertigungsphilosophie ausgerichtet", berichtet
Nikolaus Reichenbach, Leiter des Waldkircher Werkes.
Genau dies erfüllen die beiden Dymatrix 106 Pro CSB mit
ihren technischen Möglichkeiten. So verarbeiten die Stanzen
Bogenformate bis zu 76 x 106 Zentimeter und stanzen, prägen
und rillen Papier ab einer Grammatur von 80 Gramm pro Quadratmeter,
Karton bis 2.000 Gramm pro Quadratmeter und Wellpappe bis 4
Millimeter Stärke. Dies bei einer Verarbeitungsgeschwindigkeit
von bis zu 9.000 Bogen pro Stunde. Die Stanzkraft beträgt
dabei 3,3 Meganewton, was etwa 330 Tonnen entspricht. Die Dymatrix
106 Pro CSB arbeitet nach dem Prinzip des bewegten Obertisches, das
für höchste Stanzqualität sorgt. In sämtlichen
Stationen, wie Anlage-, Stanz-, Ausbrech- und Nutzentrennstation,
ist ein innovatives Registersystem vorhanden, das eine
Registergenauigkeit von plus/minus 0,15 Millimeter dauerhaft
gewährleistet. Die motorische Feinverstellung der Stanzplatte
ermöglicht optimale Reproduzierbarkeit bei minimalen
Rüstzeiten, insbesondere bei Wiederholaufträgen.
Bereits seit 2002 kooperiert Faller mit Heidelberg und setzt im
Drucksaal konsequent auf Druckmaschinen der Speedmaster-Baureihen.
Im Bereich Kleben und nun auch für das Stanzen ist Faller mit
den neuesten Maschinen von Heidelberg ausgestattet. "Wir
müssen eine höhere Effizienz bei Instandhaltung und
Serviceaufwendungen im Sinne des Lean Management erreichen",
unterstreicht Dr. Michael Faller, geschäftsführender
Gesellschafter der August Faller KG. "Der Markt für
Pharmaverpackungen ist derzeit durch einen harten Wettbewerb
geprägt, in dem wir mit einer hochmodernen Produktion
erfolgreich bestehen wollen", so Faller weiter.
Mit insgesamt sieben Speedmaster CD 74-Maschinen und einer
Speedmaster XL 105 hat Faller in Waldkirch die Kapazität
für jährlich 1,6 Milliarden Faltschachteln. Alle
Maschinen werden über Heidelberg Serviceverträge durch
vorbeugende Wartung vor ungeplanten Ausfällen geschützt.
In der Weiterverarbeitung setzt Faller in seinen beiden
Waldkircher Werken auf insgesamt 13 Faltschachtelklebemaschinen vom
Typ Heidelberg Diana. Die Maschinen können ein nahezu
unbegrenztes Spektrum an Faltschachteln produzieren: normale,
längsnahtgeklebte Faltschachteln, Kleinschachteln, konische
Faltschachteln, Faltbodenschachteln mit und ohne Vorbruch,
Faltstülpschachteln mit Einfach- und Doppelfaltung,
Mehrkammerschachteln, Vier- und Sechs-Punkt-Aufrichteschachteln
sowie viele weitere Spezialschachteln.
Faller beschäftigt über 800 Mitarbeiter und
zählt mehr als 420 Pharmaunternehmen zu seinen Kunden. Mit
seinen hohen Produktionskapazitäten, die neben Faltschachteln
auch 1,6 Milliarden Packungsbeilagen in Binzen und 900 Millionen
Haftetiketten in Schopfheim umfassen, gehört das
mittelständische Unternehmen zu den Marktführern für
Sekundärpackmittel für die Pharmaindustrie im
deutschsprachigen Raum. Faller ist Gründungsmitglied der
Vertriebsallianz Copapharm Europe und der Ressourcenkooperation
Copaco.
Bild 1:
Dr. Michael Faller (links), geschäftsführender
Gesellschafter der August Faller KG und Stephan Plenz, Vorstand
Equipment bei der Heidelberger Druckmaschinen AG, weihen zusammen
die neuen Stanzmaschinen Dymatrix ein. Faller hat in zwei Stanzen
investiert.
Bild 2:
Die Dymatrix 106 Pro CSB (cutting, stripping, blanking,
also Stanzen, Ausbrechen und Nutzentrennen) punktet mit hoher
Produktivität, Qualität und großer
Registergenauigkeit.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
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Hilde Weisser
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