Umfassende Konzeption, präzise Inszenierung und eine
integrierte Kommunikationsstrategie machen den drupa-Messeauftritt
von Heidelberg zum ganzheitlichen Event
Alle vier Jahre steht die Messe Düsseldorf im Zentrum
der internationalen Printmedien-Industrie. Der mit Abstand
größte und einflussreichste Aussteller der Leitmesse
drupa (29. Mai bis 11. Juni 2008) ist traditionell die Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg). Mittlerweile verbindet Heidelberg
und die drupa eine gemeinsame 50-jährige Geschichte. Die
Messepräsentation ist für das Unternehmen von zentraler
Bedeutung, werden doch hier Strategie und Gestaltung der
integrierten Marketingkommunikation für die kommenden Jahre
fixiert.
Heidelberg belegt wie bereits in den vergangenen Dekaden die
beiden Messehallen 1 und 2. Messestand-Design, mediale
Präsentation, Kundenevents sowie die gesamte Kommunikation
folgen bis ins kleinste Detail einer ganzheitlich angelegten
Marketingstrategie, die im Anschluss an die drupa ihr
internationales Roll-out erfährt.
Klammerndes Motto des Heidelberg Auftritts auf 7.800
Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche ist das Begriffspaar
"HEI Performance - HEI Value". Mit dieser Devise, der
zentralen Aussage der aktuellen Heidelberg Dachkampagne, macht
Heidelberg sein Qualitätsversprechen real erlebbar. Die mit
der Silbe "HEI" gebrandeten Eigenschaften Performance -
Höchstleistung der Produkte und Services - und Value - der
sich daraus ergebende Mehrwert für den Kunden - ziehen sich
wie ein roter Faden durch die gesamte Präsentation. Mit ihnen
verankert Heidelberg seine zentrale Botschaft inhaltlich, visuell
und emotional.
Heidelberg live erleben
Kunden erleben Heidelberg live im Kontext verschiedener
Applikationen. Das allein schon durch seine Größe
beeindruckendste Exponat ist die innovative
Bogenoffsetdruckmaschine Speedmaster XL 162. Die Maschine mit einem
Gewicht von über 200 Tonnen steht für den Markteintritt
des Unternehmens in das "ganz große Format". Auch
Software-Komponenten der Submarke "Prinect" und ihre
Bedeutung für die Integration von Druckerei-Workflows werden
überzeugend präsentiert. Weitere zentrale Themen neben
integrierten Prozessen sind die Ausweitung und Aufwertung von
Serviceleistungen.
Der Schlüssel zu Heidelbergs Kommunikationsstrategie
liegt in den späten 1990er-Jahren. Damals leitete Heidelberg,
Weltmarktführer im Bogenoffsetdruck, den Paradigmenwechsel vom
international erfolgreichen und für seine
Hightech-Qualität geschätzten Maschinenbauer zum breit
aufgestellten Lösungsanbieter ein. Unter der Dachmarke
"Heidelberg" wurden im Laufe der Jahre neben der
Kernkompetenz Bogenoffsetdruckmaschinen weitere Produktsparten und
Services integriert und weiterentwickelt, die den gesamten Workflow
eines modernen Printmedienhauses abbilden.
Lösungen, Anwendungen, Emotionen
Der Solution-Gedanke schlägt sich in der Struktur des
Messestandes nieder, der in sechs verschiedene Bereiche gegliedert
ist und unterschiedliche Marktsegmente adressieren. Vom HEI Way
aus, einer sich durch beide Hallen ziehenden erhöhten Galerie,
können Besucher die Bereiche einfach erschließen. Um die
Welt von Heidelberg zu betreten, müssen sie einen Tunnel
passieren, in dem sie von zentralen Fragen ihrer Branche begleitet
werden. Die an die Wand projizierten Fragen werden in einem ersten
Schritt von den Präsentationen selbst beantwortet. Für
Details stehen in einem weiteren Schritt in den einzelnen HEI Tech
Centern Berater und Experten zur Verfügung. Sogenannte
Markenwände, die prägende Begriffe der Marketingkampagne
und das relaunchte Corporate Design transportieren, dominieren die
Hallen 1 und 2.
Persönlichkeit ist Trumpf
"Es geht um die Integration, die Transparenz und
natürlich die Produktivität unserer Systeme. Heidelberg
ist das einzige Unternehmen der Branche, das diese Komplexität
aus einer Hand bieten kann. Wir machen sie in der Praxisanwendung
für unsere Kunden verfügbar", resümiert Adriana
Nuneva, Senior Vice President Global Marketing der Heidelberger
Druckmaschinen AG. Im Rahmen von "HEI Light"-Touren
über den Messestand erhalten vorangemeldete Besucher gezielte
Informationen. "Wir setzen konsequent auf ein ganzheitliches
Heidelberg Erlebnis. Deshalb haben wir neben der Architektur sowie
der Sound- und Lichtregie größten Wert auf die
individuelle und persönliche Ansprache der Kunden gesetzt,
anstatt sie mit überbordenden multimedial aufbereiteten
Informationen zu bedrängen", erläutert Ulrich
Börger, Heidelberg Verantwortlicher für Trade Shows und
Events. "Heidelberg versteht sich als professioneller
Gastgeber und unser Personal ist entsprechend geschult. In die
Technikpräsentationen haben wir unsere Executives
eingebunden."
Präzise und komplexe Logistik
Für alle Beteiligten, intern wie extern, waren
Konzeption und Organisation der drupa 2008 eine motivierende
Herausforderung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchliefen
spezifische Schulungen - täglich sind 1.500 von ihnen
während der 14 Tage andauernden Messe im Einsatz. Komplexe
Logistikleistungen waren erforderlich, um den Aufbau der
Messepräsentation einschließlich aller Druckmaschinen und
deren Inbetriebnahme in einer Zeit von nur vier Wochen
sicherzustellen. Franz Haaf, Technischer Leiter von Heidelberg
für die Messe: "Ab Mitte Mai waren 350 bis 400
Mitarbeiter ständig auf unserer Baustelle in den Hallen 1 und
2 tätig. Teilweise wurde in mehreren Schichten rund um die Uhr
gearbeitet. Schon nach wenigen Tagen konnten die ersten Maschinen
in Betrieb genommen werden."
KMS Team federführend beim Messekonzept
Im Sommer 2006 führte Heidelberg einen zweistufigen
Pitch um den Messeetat durch, den KMS TEAM für sich
entscheiden konnte. Die Konzeption von KMS TEAM berücksichtigt
insbesondere den authentischen, partnerschaftlichen Charakter, der
das Unternehmen im Umgang mit seinen Kunden und Partnern
auszeichnet. Entwickelt wurde eine Standarchitektur, die beide
Messehallen als durchgängigen Gesamtraum begreift und diesen
nach städtebaulichen Grundregeln gliedert. Es entsteht eine
zusammenhängende Struktur, aus der sich Plätze und Orte
für einzelne Themen "natürlich" herausbilden.
Visuelles Kernelement der Architektur ist die
"Markenwand", die beide Hallen auskleidet, die
Standfläche deutlich nach außen hin abgrenzt und den
Innenbereich zu einer fühlbaren Markenwelt werden lässt.
Auf dem HEI Way, der über die gesamte Standfläche
verläuft und beide Hallen miteinander verbindet, befinden sich
mit den Informations- und Businesszentren die zentralen
Anlaufstellen des Messeauftritts. Hier wird beraten, diskutiert und
informiert - alles in loungeartiger Atmosphäre mit Blick
über den kompletten Stand. Die Architektur wurde in
Kooperation mit dem Münchner Architekturbüro
Schmidhuber+Partner entwickelt.
Subtiler Zauber von Sound und Licht
SHOWTEC GmbH aus Köln wurde von Heidelberg mit der
Umsetzung der Beschallungs-, Beleuchtungs- und Traversentechnik
für den Messeauftritt auf der drupa 2008 beauftragt. Schon
lange vor der Messe wurden zur Konzeptoptimierung und Feinplanung
der Medientechnik in Zusammenarbeit mit dem beauftragten
Lichtplanungsbüro FOUR TO ONE: scale design Simulationen und
Probeaufbauten erstellt, um zum Beispiel Architekturflächen
und Exponatteile sowie Messebaumaterialien auf ihr Farb- und
Reflexionsverhalten zu prüfen und die entsprechenden Werte
für Lichtfarben und Beleuchtungsdichte sowie Montagewinkel zu
ermitteln. Besonders aufwändig war die Anpassung der
Farbwiedergabe an die unterschiedlichen Oberflächen der
silbergrauen Architektur- und Maschinenteile.
Neben Showtec und FOUR TO ONE gibt es weitere
Projektbeteiligte für die einzelnen Gewerke: b+s Exhibition
GmbH für den Messebau, ict AG für die Videotechnik und
Skyline technische Veranstaltungs- und Organisations-GmbH für
die Projektsteuerung.
Integrierte Kommunikationskampagne begleitet Kunden vor,
während und nach der Messe
Heidelberg flankiert seinen Messeauftritt mit einer
integrierten Kommunikationskampagne. Bereits im Sommer letzten
Jahres gab Heidelberg den Startschuss für die neue
"HEI"-Anzeigenkampagne mit dem Motto "HEI
Tech". Ende Januar folgte das "HEI
Performance"-Motiv. Unmittelbar vor der Messe hat das
Unternehmen mit "HEI Value" die dritte Stufe der Kampagne
eingeleitet. Im Vorfeld der Messe bereitete ein mehrstufiges
Mailing Kunden und Interessenten auf den Messeauftritt vor. Auch
ein eigens gestalteter Internetauftritt (
www.drupa-heidelberg.com) informiert über
alles Wissenswerte rund um die Messe. Studenten, Auszubildende und
Lehrer werden von Heidelberg im Freigelände neben der Halle 1
und 2 im Rahmen der "HEI School" informiert. Ein
Dankesschreiben nach der Messe an Besucher und Kunden des
Heidelberg Standes rundet die Kampagne zur drupa ab.
Kampagne bestimmt Markenauftritt der nächsten vier
Jahre
Die Inhalte und Themen der aktuellen "HEI"-Kampagne
sind Grundlage des Markenauftritts Heidelbergs in den nächsten
vier Jahren. So werden bis zum Jahr 2012 weltweit alle
Kommunikationsmaßnahmen wie Anzeigen, Messeauftritte,
Hausmessen oder Broschüren einheitlich unter dem Motto laufen.
Weitere Informationen zum Messestand stehen auf der
Heidelberg drupa-Internetseite zur Verfügung:
www.drupa-heidelberg.com.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Thomas Fichtl
Tel.: +49 (0)6221 92 47 47
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail:
thomas.fichtl@heidelberg.com