Showcase bezieht alle Digitaldrucklösungen von Heidelberg
mit ein
Wie Print als nachhaltiger Kundengewinnungs- und
Kundenbindungsfaktor in der Praxis wirkt, zeigt Heidelberg
gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook Reisen auf der
CeBIT vom 12.-19. März in Hannover in Halle 1, Stand 6a2. Die
Kooperation kam zustande durch die Vermittlung der Agenturgruppe
Serviceplan in München, die führend ist auf dem Gebiet
der Entwicklung interaktiver Kommunikationsformen wie z.B. i-TV.
Wir erleben einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation
"Produktion inspiriert die Kreation und schafft
dadurch schnellere Markterfolge", bringt Holger Reichardt,
Vorstand Marketing, Vertrieb und Service bei der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) die Strategie des Unternehmens auf
den Punkt. Der Weltmarktführer nutzt die CeBIT 2003 als
Plattform, um innovative Technologien in praxisgerechten
Lösungsszenarien darzustellen. Leitlinie ist dabei, die
Vorteile der Kommunikation mit Printmedien für
Produktions-Dienstleister, Kreative aus Agenturen, Markenartikler
und sonstige Werbetreibende gleichermaßen verständlich
darzustellen.
Die heutigen Technologien sind ungeheuer komplex,
erläutert Reichardt. Dies ins Zentrum einer Leistungsschau
stellen zu wollen, mache wenig Sinn. Erst wenn Technik-Innovationen
in der Alltags-Kommunikation eingesetzt werden und Wirkung zeigen,
bringen sie Nutzen. Aus der Sicht von Heidelberg macht die
Werbebranche noch viel zuwenig Gebrauch von digitaler
Kommunikationstechnologie. "Printmedien können durch die
Digitalisierung der Drucktechnologien als zentraler Bestandteil
individualisierter Marketing-Konzepte genutzt werden", legt
der Heidelberg Vorstand dar. Markenwerbung brauche Print. Die
für Werber wesentlichen Printmedien Zeitung und Zeitschriften
werden um sogenannte Akzidenzen ergänzt, also Drucksachen
aller Art, die durch neue Technologien in die Kampagnenplanung
einbezogen werden können. Unbestritten ist, dass
Individualisierungsmöglichkeiten die
Kommunikationsaktivitäten auf breiter Front optimieren. Sie
erfüllen drei wichtige Kriterien:
- Minimierung der Streuverluste
- Maßgeschneiderte Inhalte für definierbare
Zielgruppenprofile
- Erhöhung der Kundenbindung
Gerade 1:1
Technologien im Printbereich maximieren die
Responsequote. Reichardt kann dies durch unabhängige Studien
belegen. Die Stadtwerke Düsseldorf konnten bei einer
Kundengewinnungskampagne eine Verdreifachung bei Transaktionen
erzielen. 1:1-Marketing macht Sinn sowohl für Direktmarketing
als auch für die Verkaufsförderung.
Ein neues Aufgabenfeld umreißt das Thema "Print-
und Online-Medien im Kommunikationsmix". Die Digitalisierung
stellt laut Heidelberg Print und Online auf eine gemeinsame
technische Basis. Substitutionseffekte entstehen bei klassischem TV
durch Online-Marketing. "Print profitiert vom Web",
stellt Reichardt klar. "Web-to-print-Lösungen beleben die
Kommunikation - bis hin zum Viral-Marketing mit digital
gedruckten Postkarten". Heidelberg hat für die
firmenübergreifende Kommunikation neue Lösungs- und
Workflow-Szenarien entwickelt, die eine Reihe sinnvoller
Anwendungen ermöglichen. "Das Heidelberg Prinect Konzept
erlaubt zum Beispiel, Produktions-Umgebungen beim
Druckdienstleister via Internet mit kundenseitig eingesetzten
Intranet-Lösungen zu vernetzen", schildert Wolfgang
Pfizenmaier, Vorstand Digital bei Heidelberg. Laut Pfizenmaier ist
eine Kopplung zwischen Auftragsabwicklung mit ERP-Lösungen wie
SAP R/3 und der Printmedienproduktion möglich. Der von
Heidelberg und Industriepartnern gemeinsam gestaltete neue
Technologiestandard JDF (Job Definition Format) kreiert eine
Workflow-Umgebung, die wesentlich zur Optimierung des Daten- und
Informationsflusses beiträgt.
Heidelberg und Thomas Cook Reisen auf der CeBIT 2003
Am Messestand von Heidelberg werden mehrere
Fernsehmonitore installiert sein, auf denen der aktuell Thomas Cook
Reisen Fernsehwerbespot läuft. Der Messebesucher kann
über einen Info-Button und ein Fernbedienungselement jederzeit
den Spot unterbrechen und individuelle, detaillierte Informationen
der jeweiligen Destination erhalten. Diese Informationen werden
anschließend gedruckt und dem Interessenten zugesandt. Die
Angebote gliedern sich dabei in die vier Thomas Cook Welten:
- Entspannt relaxen
- Aktiv erleben
- Exklusiv genießen
- Kultiviert entdecken
Durch die vom Interessenten eingegebenen Daten, erhalten die
Unternehmen wiederum Informationen und Profile von den Kunden, die
eine hervorragende Grundlage für CRM-Aktivitäten bieten.
Alle Angebote sind tatsächlich buchbare und hochwertige Thomas
Cook Reisen. Es wird darüber hinaus ein Gewinnspiel rund ums
Thema Reisen geben. Die Druckproduktionen laufen gleichzeitig auf
allen gezeigten Heidelberg Systemen:
NexPress 2100
Hier wird ein individualisiertes Angebot der vom Kunden
ausgewählten Destination aus der jeweiligen Kategorie in Farbe
gedruckt. Preise und Leistungen werden ebenfalls ausgewiesen.
Ebenso das nächstgelegne Reisebüro mit Thomas Cook
Agentur, über das sich die gewählte Reise buchen
lässt.
Digimaster 9110
Hier wird ein personalisierter Travelguide für die
gewählte Destination gedruckt. Quickmaster 46 DI-Pro. Druckt
einen CeBIT Special Flyer mit aktuellen Thomas Cook Angeboten
unterteilt in die obengenannten Kategorien und auf bestimmt
Zielgruppen zugeschnitten (nicht personalisiert). Außerdem
werden hier noch Postkarten mit Motiven aus den Destinationen
gedruckt.
Diese noch nie zuvor gezeigten Anwendungslösungen
belegen: Die individualisierte Print-Kommunikation erhöht
(quasi als positiver Nebeneffekt) die Kundenbindung. Print schafft
durch seine physikalische Erscheinungsform und das damit verbundene
haptische Erleben Vertrauen, Sympathie, Nachhaltigkeit. Holger
Reichardt zieht als Resümee: "Digitaltechnologie
führt Marketing und Kommunikation zu neuen Ufern: Effizienz,
Effektivität, Flexibilität und Dialogfähigkeit sind
Trumpf".
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)06221 92 50 77
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matthias.hartung@heidelberg.com