Mainstream-Konzept bei der IfraExpo in Genf im Mittelpunkt
Genf/Heidelberg - Präsenz im Zeitungsgeschäft
zeigen und die Position in diesem Marktsegment weiter ausbauen: mit
diesem Ziel tritt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
bei der diesjährigen IfraExpo vom 15. bis 18. Oktober in Genf
an. Das Unternehmen präsentiert in Halle 4, Stand 4340
innovative Druckmaschinentechnologie, kundengerechte Lösungen
und ein erweitertes Team von Fachleuten für den Zeitungsmarkt.
Im Mittelpunkt der Messepräsentation steht dabei ein
Mainstream-Achterturm. Seit der Erstvorstellung der kanallosen
doppelbreiten Zeitungsrotation auf der drupa 2000 wurden bereits
zwölf Mainstream-Maschinen verkauft. Erst kürzlich hat
sich auch die amerikanische Zeitung The Roanoke Times für eine
Mainstream-Rotation entschieden.
"Ziel auf dieser Messe ist es, unsere innovativen
technologischen Lösungen, unsere umfangreichen Ressourcen und
unser Engagement als zuverlässiger und außerordentlich
flexibler Partner der Kunden zu präsentieren", betont
Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.
Wie Schreier unterstreicht, erwarten die Zeitungsverlage in
aller Welt zuverlässige Drucksysteme, die ihnen eine
erhöhte Farbkapazität, eine bessere Druckqualität
und eine schnellere und effizientere Produktion ermöglichen.
"Die kanallose Technologie bietet in all diesen Bereichen
deutliche Vorteile", so Schreier. "Mit diesem weithin
bewährten Konzept können die Zeitungen ansprechender,
wettbewerbsfähiger und letztlich auch attraktiver für
Leser und Anzeigenkunden werden."
Die Mainstream erreicht eine Druckgeschwindigkeit von 80.000
Exemplare pro Stunde und verfügt über 1x4-Plattenzylinder
(mit einer Platte im Umfang und vier in der Breite) sowie ein
Zylinderverhältnis von 1:1 zwischen Platten- und
Gummituchzylinder. Da bei der von Heidelberg entwickelten
Technologie der kanallosen Gummituchhülsen keine
kanalbedingten Schwingungen auftreten, liefert die Mainstream beim
Einsatz der einfachrunden Platten- und Gummituchzylinder eine
hervorragende Druckqualität bei hohen
Produktionsgeschwindigkeiten. Dadurch benötigt die Mainstream
bei gleichem Ausstoß 50 Prozent weniger Platten als eine
traditionelle doppelbreite Maschine mit zwei Platten im Umfang.
Außerdem ermöglicht die 1x4-Konfiguration eine flexible
Layoutgestaltung mit Zwei-Seiten-Sprüngen und Sektionen mit
verschiedenen Seitenumfängen.
Aufgrund der hohen Maschinengeschwindigkeit lassen sich zudem
kurze Produktionszeiten realisieren und damit die Aktualität
der Produkte erhöhen. Ein weiterer Vorteil des
Mainstream-Konzepts ist die kompakte Bauweise; damit kann bei der
Installation viel Platz eingespart werden.
Die Mainstream ist überdies mit dem exklusiv von
Heidelberg angebotenen Omnipage-System ausgestattet: Bei diesem
System werden oberhalb der Leitstandkonsole angeordnete Kameras
eingesetzt, um die auf der Konsole abgelegten Zeitungsseiten sofort
zu identifizieren. Die Bildschirm-Anzeige des
Omnicon-Steuerungssystems schaltet dann entsprechend der
identifizierten Seite automatisch auf den jeweiligen Druckturm bzw.
die Bahn oder das Druckwerk um. Zur Seitenerkennung werden von den
Omnipage-Kameras kleine Codes erfasst, die am unteren Rand der
Zeitungsseite aufgedruckt sind.
Wie Bernhard Schreier betont, wird Heidelberg seine
Ausrichtung an den Anforderungen der Zeitungsbranche - entsprechend
dem seit 1996 initiierten Engagement - noch weiter vorantreiben.
"Mit der erfolgreichen Einführung der Mainstream
haben wir bewiesen, dass wir künftig zu den führenden
Anbietern im Zeitungsgeschäft zählen werden, doch
Zeitungsproduktion umfasst noch sehr viel mehr als die reine
Drucktechnologie", so Schreier. "Wir haben ein Team von
Fachleuten zusammengestellt, die unsere umfangreichen Ressourcen
bündeln werden, um gezielte Antworten auf die
Herausforderungen der Zeitungsproduktion von heute zu bieten und
die Kunden bei der Implementierung optimaler Lösungen für
ihre jeweiligen Anforderungen zu unterstützen."
Zu diesem Team zählt der neu ernannte Präsident des
Web Solution Center, Werner Albrecht, der Senior Vice-President des
Newspaper Product Center, Jacques Navarre, sowie Sales Director
Jean Segurra.
"Die diesjährige IfraExpo ist ein weiterer
wichtiger Meilenstein bei der Erweiterung unserer Produktpalette
für den Zeitungssektor", so Schreier. "Wir
hören auch weiterhin genau auf die Wünsche der
führenden Zeitungsverlage in aller Welt und entwickeln auf
Grundlage dieses Dialogs innovative Lösungen für die
Produktionsherausforderungen, die sich den Zeitungen heute
stellen."
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hans-Dieter Siegfried
Tel.: +49 (0)6221 92 50 63
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hans-dieter.siegfried@heidelberg.com