Heidelberg baut Umweltschutzengagement weiter aus
11.02.2011
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Aktive Mitarbeit beim Klimaschutzdialog "Politik und
Wirtschaft"
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Umweltschutz erfordert ganzheitliche
Betrachtungsweise
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Schwerpunkte auf Energieeinsparung, CO2-Vermeidung und
Reduktion von Emission und Abfällen
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Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz durch
kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP)
Am 7. Februar 2011 wurde Bundesumweltminister Dr. Norbert
Röttgen der Abschlussbericht zum "Klimaschutzdialog Politik
und Wirtschaft" überreicht (
Siehe Pressemitteilung von BMU vom
07.02.2011). Dieser Dialog ist eine gemeinsame Plattform des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit (BMU) und namhaften Branchen-Vertretern der
deutschen Wirtschaft. Als Ziel sollen gemeinsame Ansatzpunkte
gefunden werden um Treibhausgasemissionen, wie z.B. CO2, zu
minimieren. So will Deutschland die Treibhausgase bis 2020 um 40
Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zum
Basisjahr 1990 reduzieren. Der Klimaschutzdialog bestand aus den
vier Arbeitsgruppen Gebäudetechnik, Finanzwirtschaft,
Industrie und Gewerbe sowie Produkte. Die Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) wurde vom BMU als Branchenvertreter
des Maschinenbaus eingeladen, aktiv in der Arbeitsgruppe 3
"Klimaschutz in Industrie und Gewerbe" teilzunehmen. Hier ging
es um konkrete Vorschläge für verbesserte politische
Rahmenbedingungen und um Anreize, die die Entwicklung und Umsetzung
von Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen erleichtern.
Insgesamt wurden für sechs Themenblöcke konkrete
Maßnahmen empfohlen: Förderung und Finanzierung,
Energiemanagementsysteme, öffentliche Beschaffung,
Exportförderung, Kommunikation und Ausbildung/Qualifizierung.
Folgende Unternehmen waren neben Heidelberg in der Arbeitsgruppe 3
vertreten, die von der Siemens AG und dem BMU geleitet wurde: ALBA,
Aurubis, BASF, BMW, Endress + Hauser, HeidelbergCement, Linde, MAN
Nutzfahrzeuge, Prinovis, Robert Bosch, Schott, Siemens,
ThyssenKrupp, Trimet Aluminium, Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK),
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) und der
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).
Umweltschutz erfordert ganzheitliche Betrachtungsweise
Heidelberg unterstützt die Klimaschutzziele der
Bundesregierung und die erarbeiteten Maßnahmen
ausdrücklich. Bereits seit 1992 ist der Schutz der Umwelt in
den Zielen des Unternehmens verbindlich festgeschrieben. 1996 ist
mit Amstetten der erste Standort Heidelbergs nach EMAS validiert
worden. An der systematischen Verbesserung der Umwelt und
Energieeffizienz arbeitet Heidelberg kontinuierlich - von der
Entwicklung seiner Produkte über ihre Herstellung bis zu ihrem
Einsatz beim Kunden - also in der gesamten
Wertschöpfungskette. Darüber hinaus unterstützt
Heidelberg heute schon seine Kunden in allen Aspekten rund um das
Thema ökologisches Drucken und nimmt in der Branche damit eine
deutliche Vorreiterrolle ein. "Drei Dinge stehen bei uns dabei im
Mittelpunkt: Wo immer es möglich ist, wollen wir
Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfälle verringern oder im
Idealfall sogar vermeiden", bekräftigt Stephan Plenz, Vorstand
für den Bereich Equipment bei Heidelberg und zuständig
für Umweltmanagement. "Wir sehen unsere Verantwortung darin,
unsere Kunden mit nachhaltigen Lösungen zu unterstützen,
damit eine intakte Umwelt für uns und die nachfolgenden
Generationen erhalten bleibt".
Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz durch
kontinuierlichen Verbesserungsprozess
Heidelberg verfolgt beim Umweltschutz einen
ganzheitlichen Ansatz und analysiert und optimiert die eigenen
Prozesse in Entwicklung, Produktion und Service. Die Ziele für
die Zukunft sind ambitioniert: "Beispielsweise wollen wir den
Energieverbrauch in den Fabriken bis 2015 gegenüber dem
Basisjahr 2008 um 30 Prozent senken. 50 Prozent der benötigten
Wärme sollen aus Biomasse bzw. Kraft-Wärme-Kopplung
stammen", berichtet Plenz.
An allen deutschen Produktions- und Entwicklungsstandorten
der Heidelberg AG sind Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001
installiert, die die Umweltleistung weiter verbessern. Ausgebildete
Umweltschutzbeauftragte achten auf die Einhaltung der
entsprechenden Umweltschutznormen, erkennen mögliche weitere
Potentiale und treiben das Einsetzen effizienter Technologien
voran.
Die bisher erreichten und umgesetzten Ziele können sich
sehen lassen. Beispielsweise wurden bei der
Druckmaschinen-Produktion im Format 70 x 100 am Standort
Wiesloch-Walldorf die Abläufe und Prozessparameter bei der
Endabnahme so optimiert, dass der Papierverbrauch in den letzten
vier Jahren um zirka 30 Prozent reduziert werden konnte.
Eine neue Methode zur Analyse und Freigabe der Abdruckpapiere
verringerte darüber hinaus den Papierverbrauch für diesen
Test um 94 Prozent.
Eine drastische Energieeinsparung bringt eine neue
Reinigungschemikalie im Vorbehandlungsprozess der
Flüssiglackierung in Wiesloch-Walldorf, die seit Mitte 2009
eingesetzt wird. Hierdurch konnte die Badtemperatur von 60°C
auf Raumtemperatur abgesenkt und die Badheizung abgeschaltet
werden. Dies spart Heizenergie von 1.000 MWh/Jahr, was bei der
Gasheizung ca. 260 Tonnen CO2 entspricht.
Energieeinsparung wird auch am Standort Amstetten, der
Gießerei von Heidelberg, umgesetzt. Die Lüftungs- und
Klimatechnik in der mechanischen Fertigung kann seit 2009 durch
innovative Technologien an den tatsächlichen Bedarf angepasst
werden. Dies spart jährlich 3.500 MWh an Energie, bzw. unter
Berücksichtigung des verwendeten Strommixes des Standorts
zirka 1.150 Tonnen CO2-Emissionen. Ab 2010 wird das Kaltwasser
für die Kühlung der Gießerei aus Abfallwärme
erzeugt, was weitere 1.850 MWh an Energie und ca. 630 Tonnen
CO2-Emissionen einspart.
Generell verfolgt Heidelberg eine Green-Fleet-Policy, die den
CO2-Verbrauch von Dienstfahrzeugen nach oben beschränkt.
Bisher sind zirka 200 Firmenfahrzeuge umgestellt und damit zirka
100 Tonnen CO2-Emissionen weniger angefallen.
Bis Ende Februar 2011 läuft noch die Anmeldung zum
international ausgeschriebenen Heidelberg ECO Printing Award
für Bogenoffsetdruckereien, die sich um den Titel
"Nachhaltigste Druckerei" und um den Preis "Innovativste
Einzellösung" bewerben können. Mit dem zum zweiten Mal
ausgeschriebenen Preis fördert Heidelberg das Engagement
seiner Kunden im Umweltschutz.
Bild 1:
Hirsch im Walde mit Anicolor
Heidelberg verfolgt beim Umweltschutz einen
ganzheitlichen Ansatz und analysiert und optimiert ständig
seine Prozesse in Entwicklung, Produktion und Service.
Bild 2:
Abdrucken einer Druckmaschinen im Werk Wiesloch-Walldorf
Bei der Druckmaschinen-Produktion im Format 70 x 100 am
Standort Wiesloch-Walldorf wurden die Abläufe und
Prozessparameter bei der Endabnahme so optimiert, dass der
Papierverbrauch in den letzten vier Jahren um zirka 30 Prozent
reduziert werden konnte.
Bild 3:
Am Standort Amstetten, der Gießerei von Heidelberg,
wird durch eine innovative Lüftungs- und Klimatechnik in der
mechanischen Fertigung bis zu 1.150 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr
eingespart. Das Kaltwasser für die Kühlung der
Gießerei wird aus Abfallwärme erzeugt, was den
Energiebedarf um weitere 630 Tonnen CO2-Emissionen reduziert.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: 06221 92 50 66
Fax: 06221 92 50 69
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
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