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IPEX 2010: Heidelberg baut Umweltengagement für Kunden weiter aus


  • Umweltgerechte Druckproduktion in allen Marktsegmenten verfügbar
  • HEI-ECO-Touren auf der IPEX informieren über den Mehrwert der ökologischen Druckproduktion
  • Neue Funktion in Prinect ermittelt CO2 -Emissionen
  • Broschüre: Effective Environmental Protection in the Print Shop
  • Kompletter Messeauftritt klimaneutral
Der Umweltschutz für die Druckmedien-Industrie essentiell. Heidelberg unterstützt und berät seine Kunden in jeder Hinsicht und sieht gerade die IPEX als ideale Plattform, um das Thema „ökologisches  Drucken“ in allen Facetten zu zeigen.
 
Der Messeauftritt der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) auf der IPEX 2010 im englischen Birmingham wird "grün". Die Druckereien und deren Kunden - die Printbuyer - fragen verstärkt nach Umweltschutz und Nachhaltigkeit und handeln immer mehr nach ökologischen Gesichtspunkten, um sich hier Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dass ökonomisches Denken und ökologisches Drucken möglich sind, zeigt Heidelberg mit seinen Lösungen auf der IPEX in allen Marktsegmenten.

"Aus unserer Sicht ist der Umweltschutz für die Druckmedien-Industrie essentiell. Wir unterstützen und beraten unsere Kunden in jeder Hinsicht und sehen gerade die IPEX als ideale Plattform, um das Thema "Ökologisches Drucken" in allen Facetten zu zeigen", erklärt Stephan Plenz, Vorstand bei Heidelberg, verantwortlich für die Sparte Equipment.

Innerhalb des Prinect Moduls Pressroom Manager/Analyze Point wird erstmals auf der IPEX 2010 eine Funktion vorgestellt, die den CO2-Footprint einer Drucksache ermittelt.
 
HEI-ECO-Touren auf der IPEX: Ökologisches Drucken im Vordergrund

Während der gesamten Messedauer finden täglich um 13.00 Uhr geführte HEI-ECO-Touren statt. Dort können sich die Besucher an ausgewählten Maschinen und Exponaten informieren, wie eine ökologische Druckproduktion hilft, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken. Die Experten von Heidelberg zeigen, wie Emissionen und Ressourcen-verbrauch minimiert und kompensiert werden können. Die CO2 -Emissionen einer Druck-produktion werden wesentlich durch das eingesetzte Papier beeinflusst. Die Reduzierung von Makulatur ist deshalb der größte Stellhebel, um die Umwelt zu entlasten. Hierauf legt Heidelberg einen Schwerpunkt in seiner Entwicklung. Weitere wichtige Themen für den ökologischen Druck sind die Energieeffizienz und der alkoholfreie beziehungsweise alkoholminimierte Druck.

Mit dem Druckereiworkflow Prinect, der alle Prozesse in der Produktion integriert, wird eine deutliche Makulatureinsparung erreicht. So werden Farbvoreinstellungen aus der Vorstufe an die Druckmaschine weitergegeben oder Falzmarkierungen an die Weiter-verarbeitung. An der neuen Speedmaster CX 102 werden zum Beispiel mit Prinect Inpress Control, das bei laufender Maschine Farbe und Passer misst und regelt, pro Job zirka 150 bis 200 Bogen eingespart. Im Kleinformat überzeugt die Speedmaster SM 52 mit Anicolor ¬Technologie durch eine Reduzierung der Anlaufmakulatur um bis zu 90 Prozent.

Innerhalb des Prinect Moduls Pressroom Manager/Analyze Point wird erstmals auf der Messe eine Funktion vorgestellt, die den CO2-Footprint einer Drucksache ermittelt. Diese Funktion ermöglicht es, nach Auftragsende die CO2-Emissionen basierend auf Papier und Energieverbrauch sowie den eingesetzten Druckplatten abzurufen.

Bei den Themen Energieeffizienz und gesundheitliche Aspekte punkten die Peripherie-geräte der Star-Baureihe. Diese sind optimal auf die Maschinen abgestimmt. So reduziert der zentrale Luftversorgungsschrank AirStar an der Speedmaster XL 105 den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent. Der CleanStar in der Speedmaster XL 75 sorgt für die Absaugung der Prozessluft im Ausleger und reduziert Ammoniak-Gehalt und Feinstaub um bis zu 80 Prozent. Dies dient der guten Luft im Drucksaal und der Gesundheit der Drucker.

Der CombiStar Pro unterstützt durch den integrierten FilterStar das alkoholfreie oder alkoholminimierte Drucken. Dabei wird mittels zweistufiger Feinfiltration das Feucht-mittel im Umlauf gereinigt. Das Arbeitsfenster zwischen Überfeuchten und Tonen bleibt dauerhaft offen, und der Druckprozess verläuft konstanter. Dazu trägt auch die präzise Feuchtmittelzusatzdosierung mittels des Dosiergerätes Digidos bei. Der Zusatz wird nun sehr viel genauer dosiert, und die Daten des Zusatzverbrauchs werden kontinuierlich mit dem aktuellen Wasserverbrauch verglichen. Fehldosierungen sind somit ausgeschlossen.

Bis auf zwei Druckmaschinen, die mit maximal drei Prozent Alkohol drucken, arbeiten auf dem Messestand von Heidelberg alle Druckmaschinen alkoholfrei. Je weniger Alkohol im Feuchtmittel verwendet wird, desto weniger VOC-Emissionen (volatile organic compounds - flüchtige organische Verbindungen) können in die Umwelt entweichen.

Über die Energieeffizienz aller Druckmaschinen können sich die Messebesucher selbst ein Bild machen: Ein gut ablesbares Strommessgerät zeigt an allen Druckmaschinen den tatsächlichen Stromver¬brauch an.

Der ganzheitliche Umweltansatz von Heidelberg umfasst neben den Druckmaschinen auch die Geräte der Vorstufe und der Weiterverarbeitung. So lernen die Besucher der HEI-ECO-Tour, dass der CtP-Belichter Suprasetter A75 dank der neuesten Generation von Laserdioden den geringsten Stromverbrauch in seiner Klasse hat. In der Weiter-verarbeitung punktet die Falzmaschine Stahlfolder KH 66, die durch intelligente Rüst-prozesse bis zu 2,5 Tonnen Papier pro Jahr einsparen kann.

Der komplette Messeauftritt von Heidelberg auf der IPEX 2010 ist klimaneutral gestellt. Das Standpersonal trägt einen „Umweltbutton“.
 
Heidelberg Services tragen zur ökologischen Druckproduktion bei

Im Zentrum des Messestandes informiert Heidelberg über sein umfangreiches Dienst-leistungsangebot. Auch hier gibt es in der HEI-ECO-Tour etliche "grüne Themen" zu entdecken. So können die Maschinen über Remote Services gewartet werden, was in vielen Fällen die Anfahrt eines Technikers vermeidet und CO2-Emissionen spart.

Bei den Verbrauchsmaterialien gibt es beispielsweise die Saphira Chemfree Platte, die schneller in der Belichtung ist, ohne Entwicklungs-Chemie auskommt und weniger Wasser verbraucht. Immer mehr Saphira-Produkte sind so ausgelegt, dass sie Umwelt-belastungen deutlich reduzieren, ohne dabei die Leistungsfähigkeit einzuschränken. Auf der Messe wird unter anderem mit Saphira Excel produziert, einer Farbe auf Basis von natürlichen Rohstoffen, die biologisch abbaubar ist.

Neue Broschüre: Effective Environmental Protection in the Print Shop

In einer neuen Broschüre zeigt Heidelberg aus der Praxis für die Praxis alle Aspekte rund um das Thema Umweltschutz. Der Leser erfährt entlang der Wertschöpfungskette Druck, wie mit Equipment und Services von Heidelberg unter ökonomischen Gesichtspunkten umweltfreundlich produziert werden kann. Zu jedem Prozessschritt wird anhand konkreter Rahmenbedingungen die Einsparung an Zeit, Papier, Wasser, Energie und CO2 aufgeführt. Ein Beispiel zeigt, dass bei Verwendung von Recycling-Papier pro Jahr 220 Tonnen CO2 eingespart werden können. Durch den Einsatz von Saphira Chemfree Platten spart der Anwender über 1.000 Betriebsstunden, 350.000 Liter Wasser, 3.100 kWh Strom und damit 1,47 Tonnen CO2. Prinect Inpress Control ermöglicht Einsparungen von fast 670 Stunden Rüstzeit, 102 Tonnen Papier und 110 Tonnen CO2. Die Broschüre ist in englischer Sprache verfügbar und kann direkt am Messestand mitgenommen werden.

Zertifizierungsurkunde des Messestands: Heidelberg wird die CO2 –Emissionen von insgesamt 638 Tonnen über natureOffice mit einem Klimaschutzprojekt nach dem Gold Standard kompensieren.
 
Kompletter Messeauftritt klimaneutral

Als einer der größten Aussteller wird Heidelberg seine Messe-Emissionen über die komplette Messedauer von acht Tagen inklusive Auf- und Abbauphase klimaneutral stellen. Die CO2 -Emissionen wurden insgesamt mit 638 Tonnen berechnet und mit natureOffice über ein Klimaschutzprojekt kompensiert. Es handelt sich um ein Windenergie-Projekt in Neukaledonien, bei dem in zwei verschiedenen Provinzen insgesamt sechs kleinere Windparks mit zirka 30 MegaWatt-Gesamtleistung betrieben werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert. Die Experten von natureOffice ermittelten die CO2 -Emissionen für alle messerelevanten Prozesse und Materialien des 2.300 qm großen Messestandes, wie die Logistik inklusive Auf- und Abbau, das Betreiben der Maschinen vor Ort, die An- und Abreise sowie den Aufenthalt von 250 Standmitarbeitern. Weitere Parameter für die CO2-Berechnung des Messe-standes sind die Verbrauchsmaterialien wie Papier und Farben, Energie für die Messetechnik und den Maschinenbetrieb.

"Wir setzen damit ein Zeichen, dass wir die Maßnahmen zum Umweltschutz weiter ausbauen und nachhaltig umsetzen. Dazu gehören ein konsequentes Umweltmanage-ment an unseren Standorten, Entwicklungen zur Makulaturreduzierung und Erhöhung der Energieeffizienz", erklärt Stephan Plenz. "Auf der drupa 2008 hatten wir am Tag der Umwelt die CO2 -Emissionen der hergestellten Druckprodukte klimaneutral gestellt - auf der Ipex 2010 gehen wir deutlich weiter und beziehen den gesamten Messeauftritt über acht Tage mit ein", so Plenz weiter. Zum ganzheitlichen Ansatz gehört auch, dass bereits in der Planungsphase die Vermeidung von CO2-Emissionen berücksichtigt wird. So wird zum Beispiel der Transport der Maschinen mit LKW und Schiffen anstelle von Flugzeugen durchgeführt. Alle Druckmaschinen drucken alkoholfrei oder alkoholminimiert.

Sämtliche Nachhaltigkeitsberichte und alles rund um das Thema Nachhaltigkeit des Unternehmens stehen im Internet unter www.heidelberg.com/eco bereit.

Bild: HEI-ECO-Kampagnen Bild
Der Umweltschutz für die Druckmedien-Industrie essentiell. Heidelberg unterstützt und berät seine Kunden in jeder Hinsicht und sieht gerade die IPEX als ideale Plattform, um das Thema "ökologisches Drucken" in allen Facetten zu zeigen

Screenshot Prinect: Innerhalb des Prinect Moduls Pressroom Manager/Analyze Point wird erstmals auf der IPEX 2010 eine Funktion vorgestellt, die den CO2-Footprint einer Drucksache ermittelt.

Bild 1: Der komplette Messeauftritt von Heidelberg auf der IPEX 2010 ist klimaneutral gestellt. Das Standpersonal trägt einen "Umweltbutton".

Bild 2: Zertifizierungsurkunde des Messestands: Heidelberg wird die CO2 -Emissionen von insgesamt 638 Tonnen über natureOffice mit einem Klimaschutzprojekt nach dem Gold Standard kompensieren.


Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: 06221 92 50 66
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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