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Erste lange Wendemaschine Speedmaster SM 102 mit Prinect Inpress Control wird in England installiert

17.05.2010


  • Produktivität gegenüber der Vorgängermaschine verdoppelt
  • Prinect Inpress Control verkürzt die Rüstzeiten, reduziert die Makulatur und sichert die Qualität
Die Druckerei Precision Colour Printing im mittelenglischen Telford wird als erstes Unternehmen der Welt eine lange Wendemaschine Speedmaster SM 102-Zehnfarben installieren, die mit Prinect Inpress Control ausgestattet ist. Prinect Inpress Control ist ein spektralfotometrisches Inline-Messsystem, das bei laufender Maschine über die gesamte Auflage hinweg automatisch Farbe und Passer misst und regelt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) wird die Maschine im Juli dieses Jahres an die Druckerei ausliefern. Die lange Wendemaschine wird eine Fünffarbenmaschine eines japanischen Herstellers ersetzen, die rund um die Uhr gelaufen ist, um im Jahr 20 Millionen Bogen zu produzieren. Die neue Speedmaster SM 102 hat nicht nur doppelt so viele Druckwerke, was eine Produktion in einem Durchgang ermöglicht, sondern sorgt auch für einen Quantensprung beim Output: Die Druckerei wird künftig dasselbe Volumen mit einem 12-Stunden-Betrieb pro Tag erzielen können. Bedient wird die Maschine von einer Vollzeitkraft und einem für mehrere Maschinen zuständigen Assistenten.
"Die Speedmaster SM 102-Zehnfarben wird uns helfen, unsere Gemeinkosten zu senken und unseren Gewinn zu steigern", erklärt Alex Evans, Geschäftsführer von Precision Colour Printing. "Wir werden die Maschine hauptsächlich für hochvolumige Umschläge und kleinauflagige Zeitschriften mit 5.000 bis 8.000 Exemplaren einsetzen, bei denen die Grammaturen meist zwischen 80 und 100 g/m² liegen, gelegentlich aber auch mal von 65 bis 130 g/m² reichen können", so Evans weiter. "Pro Schicht drucken wir ungefähr drei mehrteilige Zeitschriften, das heißt, 25 Mal Einrichten in 24 Stunden ist bei uns recht normal. Mit Prinect Inpress Control können wir schneller mit dem Druck loslegen und erhalten zudem während der gesamten Auflage Berichte über die Farbregelung. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für Kontrollen, was unseren Verlagskunden Zeit und Geld spart", beschreibt Evans seine Erwartungshaltung.

Prinect Inpress Control verkürzt die Rüstzeiten, reduziert die Makulatur und sichert die Qualität
Precision Colour Printing gehört zur Claverly Group, einem Konzern für Zeitungs- und Akzidenzdruck sowie Verlagssoftware. Die von der Claverly Group verlegten Tageszeitungen "Wolverhampton Express & Star" und "Shropshire Star" waren die ersten Zeitungen in Großbritannien, die in den 1960er-Jahren ein computerisiertes Kleinanzeigensystem einführten. Daraus ergab sich dann später die Gründung einer eigenen Softwarefirma, kombiniert mit dem Besitz von Einzelhandelsgeschäften.

Precision Colour Printing ist die Akzidenzdrucksparte des Konzerns: Der Betrieb hat sich auf Business-to-Business-Zeitschriften spezialisiert und ist in erster Linie für Print-Management- und Direct-Mail-Firmen tätig, wickelt aber auch Aufträge für den Tourismus- und Freizeitbereich, den öffentlichen Sektor und für Zeitungen ab. Die Druckerei erwirtschaftet allein einen Umsatz von 32 Millionen Pfund und beschäftigt 270 Mitarbeiter.

Alex Evans vergleicht seine Druckmaschinen gern mit einer "bunten Bonbonmischung" - es gibt kaum eine Marke, die hier nicht vertreten ist. "Kosten, Chancen zum jeweiligen Zeitpunkt, Verfügbarkeit, Marktnachfrage, Flexibilität: Diese Faktoren waren für die einzelnen Kaufentscheidungen maßgeblich. Wir sehen uns immer unsere Anforderungen innerhalb des aktuellen Verkaufsportfolios an und überlegen, was noch weiterentwickelt werden könnte. Auch haben Serviceniveau, präventiver Support, Stabilität der Partner und Möglichkeiten für den Aufbau einer langfristigen Partnerschaft Einfluss auf unsere Entscheidung", erklärt er. "Heidelberg war für uns die richtige Wahl - als beständiger Marktführer mit einer bewährten Druckmaschine, die von anderen Nutzern bescheinigt bekommt, dass sie das leistet, was außen draufsteht", so Evans weiter.

Im Vorfeld der Installation nehmen die künftigen Bediener derzeit an Farbschulungen in den Heidelberg Ausstellungsräumen im englischen Tamworth teil. Die Bediener freuen sich über die neue Investition in ihre Abteilung und auf eine Druckmaschine, bei der die Farbregelung ganz einfach ist. Zudem werden sie in den Genuss guter Arbeitsbe¬dingungen kommen, da die Speedmaster SM 102 mit wassergekühlten Peripherie¬systemen ausgestattet ist und so ein standardisiertes Arbeitsumfeld schafft. Die Abwärme wird im Sommer aus dem Gebäude hinausgeleitet und im Winter zur Beheizung anderer Gebäudeteile verwendet. Das spart Energie.

Das Unternehmen ist schon jetzt nach der Qualitätsnorm ISO 9001, der Umweltnorm ISO 14001 und PEFC zertifiziert, hofft aber, in den nächsten 18 Monaten auch noch die Zertifizierung in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit (ISO 19001) und Farbstandardisierung (ISO 12647) zu erlangen.

"In bestimmten Sektoren wird die ISO-12647-Zertifizierung langsam unumgänglich, wenn man Aufträge bekommen will. Mit Prinect Inpress Control brauchen wir die Druck-maschine nicht mehr anzuhalten, um Probebogen zu ziehen. Wir werden somit die Rüst-zeiten verkürzen, die Makulatur reduzieren, die Produktion maximieren und können zudem am Ende jedes Auftrags Farbberichte liefern", bestätigt Alex Evans.

 "Wir sind sehr stolz auf die Sauberkeit unseres Betriebs in Telford, und wir mögen die Ästhetik der neuen Maschine. Sie ist nicht nur aus geschäftlicher Sicht ein logischer Kauf, sondern passt auch vom Aussehen her. Natürlich hatten wir uns auch die Speedmaster XL 105 angesehen, aber die wäre für unsere Anforderungen ein Overkill gewesen."

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Die Speedmaster SM 102 - hier als Zehnfarbenmaschine - ist der Benchmark für "One-Pass-Productivity".

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Alex Evans, Geschäftsführer von Precision Colour Printing, will mit der Speedmaster SM 102-Zehnfarben seine Gemeinkosten senken und seinen Gewinn steigern.


Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: 06221 92 50 66
Fax: 06221 92 50 69
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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