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Geschäftsjahr 2004/2005: Heidelberg legt Halbjahreszahlen vor

08.11.2004


Die nachfolgenden Angaben beziehen sich, wenn nicht anders vermerkt, auf die weitergeführten Bereiche der Heidelberg Gruppe. Diese umfassen die Sparten Press, Postpress und Financial Services. Der Bereich Digital wurde zum 1. Mai 2004, der Bereich Web Systems zum 6. August 2004 verkauft und entkonsolidiert. Im Rahmen der Neusegmentierung wurden die Vorjahreszahlen angepasst. Die angegebenen Werte sind nun vergleich- bar.

Weitergeführte Bereiche:
  • Umsatzanstieg von acht Prozent gegenüber Vorjahreshalbjahr
  • Auftragseingang von 1,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr mit plus 23 Prozent deutlich über Vorjahr
  • Betriebliches Ergebnis in den ersten sechs Monaten positiv
  • Jahresausblick bestätigt
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2004/2005 (1. April - 30. September 2004) einen Umsatz von 1,37 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,26 Milliarden Euro). Im zweiten Quartal allein lag der Umsatz mit 769 Millionen Euro um 167 Millionen Euro oder 28 Prozent über dem ersten Quartal. Der Auftragseingang im ersten Halbjahr betrug 1,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,55 Milliarden Euro). "Nach den schwierigen vergangenen drei Jahren geht es in der Printmedien-Industrie wieder leicht aufwärts", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Der durch die drupa unterstützte, hohe Auftragsbestand wird in den nächsten Quartalen im Umsatz des Unternehmens sichtbar werden." Das betriebliche Ergebnis der Heidelberg-Gruppe lag im zweiten Quartal bei 27 Millionen Euro (Vorjahr: 11 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr insgesamt konnte ein positives Betriebsergebnis von sechs Millionen Euro erreicht werden.

Der Finanzvorstand von Heidelberg, Dr. Herbert Meyer, erläutert dazu: "Trotz hoher Einmalbelastungen aus Messekosten konnten wir schon nach sechs Monaten ein positives betriebliches Ergebnis ausweisen. Unsere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung greifen, steigende Umsätze bringen Deckungsbeiträge und bereiten die Basis, unsere Jahresziele zu erreichen."

Einschließlich der Verluste der nicht weitergeführten Sparten Digital und Web Systems in Höhe von 62 Millionen Euro lag das Ergebnis nach Steuern der Heidelberg Gruppe im Berichtszeitraum bei minus 59 Millionen Euro (Vorjahr: minus 129 Millionen Euro).

Zum 30. September 2004 beschäftigte die Heidelberg Gruppe weltweit rund 19.000 Mitarbeiter (Vorjahr: 23.700). Insgesamt ging im ersten Halbjahr die Beschäftigtenzahl um rund 3.700 Mitarbeiter zurück. Der Großteil davon wechselte durch den Verkauf der beiden Sparten Digital und Web Systems zu Kodak und Goss. Bis zum Geschäftsjahresende wird die Anzahl der Heidelberg Mitarbeiter wie geplant um weitere 300 Stellen sinken.

Positive Entwicklung in den Sparten Press und Postpress
In der Sparte Press (Offsetdruck) stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um zehn Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal lag der Umsatz mit 674 Millionen Euro um 161 Millionen Euro oder über 30 Prozent über dem Umsatz des ersten Quartals. Der Auftragseingang verzeichnete im Halbjahr mit rund 1,7 Milliarden Euro ein Plus von rund 27 Prozent. Das betriebliche Ergebnis im zweiten Quartal belief sich - trotz der Belastungen aus Messekosten - auf 22 Millionen Euro (Vorjahresver- gleichsperiode: 14 Millionen Euro).

In der Sparte Postpress (Weiterverarbeitung) stieg der Umsatz im Halbjahr auf 150 Millionen Euro (Vorjahr: 143 Millionen Euro). Der Auftragseingang legte auf 179 Millionen Euro (Vorjahr: 166 Millionen Euro) zu. Das betriebliche Ergebnis verbesserte sich auf minus 12 Millionen Euro (Vorjahresvergleichswert: minus 22 Millionen Euro).

Durch die Auslieferung der ersten drupa Aufträge konnte Heidelberg in der Region Eastern Europe den Umsatz sowohl im Einzelquartal als auch im ersten Geschäftshalbjahr im Vorjahresvergleich nochmals steigern. In der Region North America erreichten die Auftragseingänge mit 271 Millionen Euro ein Plus von 23 Prozent. Zufrieden stellend verlief die Fachmesse Graph Expo im Oktober; Bestellungen in Höhe von 105 Millionen US-Dollar belegen den leichten Aufwärtstrend. Parallel zum stabilen wirtschaftlichen Wachstum in der Region Asia/Pacific steigert sich auch das dortige Geschäftsvolumen: die Umsätze in Höhe von 355 Millionen Euro im Halbjahr lagen um rund 12 Prozent über dem Vorjahr. Der Auftragseingang lag in dieser Region im Quartalsvergleich zurück, da die alle vier Jahre stattfindende Branchenmesse IGAS in Tokio den Vorjahreswert erheblich beeinflusst hatte.

Ausblick für Geschäftsjahr 2004/2005 bestätigt Heidelberg strebt im laufenden Geschäftsjahr 2004/2005 - auf vergleichbarer Basis - einen Umsatzanstieg von mindestens fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Beim Ergebnis geht das Unternehmen von einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aus. Ziel ist es, für das laufende Geschäftsjahr eine operative Umsatzrendite nach allen Sondereffekten von rund fünf Prozent zu erreichen. Insgesamt geht Heidelberg davon aus, einen Jahresüberschuss mindestens im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zu erzielen.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Thomas Fichtl
Tel.: +49 (0)6221 92 47 47
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com
Wichtiger Hinweis
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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