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Heidelberg wächst weiter mit Rekordtempo

17.11.2000


Erfolgreiche Halbjahresbilanz - Auftragseingänge stiegen um 51 Prozent

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) kann für das laufende Geschäftsjahr 2000/2001 eine erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen. So steigerte die Heidelberg Gruppe ihre Auftragseingänge von 1. April - 30. September 2000 deutlich auf gut drei Milliarden Euro und lag damit um 51 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (zwei Milliarden Euro). Der Auftragsbestand lag bei 2,2 Milliarden Euro. Dies sind knapp 84 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 1999/2000. "Wir haben von der weltweit anziehenden Konjunktur profitiert", sagte der Heidelberg Vorstandsvorsitzende Bernhard Schreier. "Darüber hinaus zeigt die große Nachfrage nach unseren Lösungen den hohen Stellenwert von Printmedien in der Kommunikationsindustrie. Deren Zukunft zu gestalten sehen wir als ganz wesentliche Aufgabe an."

Der Umsatz des Unternehmens verzeichnete nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2000/2001 mit rund 2,2 Milliarden Euro einen Anstieg um knapp 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Neben der erfreulichen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den wichtigsten Märkten macht sich hier auch der drupa Effekt mit einem Auftragseingang von über 1,5 Milliarden Euro bemerkbar. Das Ergebnis nach Steuern übertraf von April bis September 2000 das hohe Vorjahresniveau und stieg um zwei Prozent auf 82 Millionen Euro (Vorjahr: 81 Millionen Euro). Zum 30. September 2000 beschäftigte das Unternehmen weltweit 25.102 Mitarbeiter. Dies ist ein Anstieg um 925 Mitarbeiter oder vier Prozent gegenüber dem 1. April 2000.

Die Heidelberg Aktie konnte sich in dem unruhigen Umfeld der Finanzmärkte seit Jahresbeginn behaupten. Mit einer Wertsteigerung von fast 23 Prozent übertraf sie am 29. September 2000 sowohl den DAX (- 2,3 Prozent) als auch den MDAX (+ 20,4 Prozent).

Die Sparte Digital legte bei den Auftragseingängen (+ 43,5 Prozent) und dem Umsatz (+ 31 Prozent) deutlich zu. Mit weltweit 1.700 ausgelieferten Digimaster Druckmaschinen wurden die Erwartungen seit der Einführung der Lösung im März 1999 weit übertroffen.

Der Boom im Bereich Sheetfed (Bogenoffset-Maschinen) hielt weiter an. In dieser Sparte stieg der Aufragseingang um 62 Prozent, der Umsatz legte um 17 Prozent zu. Aufgrund des sehr guten Messegeschäfts und der daraus resultierenden Bestelleingänge erwartet das Unternehmen für das restliche Geschäftsjahr eine weitere Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

In der Sparte Web (Rollenoffset-Maschinen) lag der Auftragseingang bei einem Plus von 28 Prozent, der Umsatz stieg um 25 Prozent. Hervorzuhe- ben waren in diesem Bereich der Verkauf von zwei weiteren Zeitungs- rotationsmaschinen an einen französischen Kunden. Darüber hinaus hat Heidelberg sein Angebot von Zeitungsdruckmaschinen um die sogenannte "Tristream" erweitert. Durch diese neue Lösung lassen sich für Verlage die Gesamtkosten sowie die Länge einer kompletten Druckanlage deutlich verringern.

Der Bereich Finishing (Weiterverarbeitung) erhöhte seine Aufragseingänge mit einem Plus von 25 Prozent deutlich. Sowohl die Produktlinien Falzmaschinen und Sammelhefter als auch POLAR Schneidemaschinen konnten die Vorjahresumsätze zum Teil stark übertreffen.

Mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 57 Prozent entwickelte sich die Region Asia/Pacific außergewöhnlich gut. China ist derzeit der am schnellsten wachsende Einzelmarkt Heidelbergs. Ebenso erfreulich lief das Geschäft in Nordamerika. Im NAFTA-Markt (USA, Mexiko und Kanada) stiegen die Umsätze um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein auf der Messe Graph Expo (Chicago) verbuchte Heidelberg mit 180 Millionen Euro einen neuen Rekord an Auftragseingängen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2000/2001 prognostiziert Heidelberg eine positive Entwicklung. "Die Auftragseingänge werden insbesondere nach der erfolgreichen drupa über fünf Milliarden Euro erreichen", sagte Finanzvorstand Dr. Herbert Meyer. Der Umsatz der Heidelberg Gruppe überschreite voraussichtlich erstmals die Rekordmarke von fünf Milliarden Euro. "Vor diesem Hintergrund gehe ich beim Jahresüberschuss von einem Zuwachs von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr aus."
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Thomas Fichtl
Tel.: +49 (0)6221 92 47 47
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com

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