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In Kiel wird stark getrommelt - Scanner am laufenden Band

10.10.2000


Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hatte erneut einen Grund zum Feiern: Die Business Unit Prepress in Kiel hat Anfang Oktober den 1500. High-End Trommelscanner Tango bzw. Primescan vom Fertigungsband laufen lassen.

Zum Anlass der kleinen Feierlichkeit dankte Thomas Doliwa als Leiter der Business Unit der Belegschaft für die herausragende Qualität der Geräte, die ursprünglich in deutlich geringeren Stückzahlen geplant waren. "Nach 30-jähriger Tradition und Erfahrung im Scannerbau hier in Kiel sind wir sehr stolz auf diesen Meilenstein", so Doliwa.

Das gefeierte Exemplar wird Ende Oktober an die Firma Voss & Sonnenberg GmbH aus München ausgeliefert. Hauptaufgabe des neuen Primescans D8200 wird die Katalogproduktion mit rund 300 Bildern pro Tag sein. Voss & Sonnenberg ergänzt damit seinen bestehenden Maschinenpark eines DC 3000 und des Flachbettscanners Topaz.

Die Primescans - auf der drupa erfolgreich als Nachfolger der Tango-Serie präsentiert - laufen in guten Stückzahlen und überzeugen insbesondere durch die Kombination mit der neuen Repro- und Scanlösung Newcolor 7000, die dank durchgängiger 16 Bit-Verarbeitung im LAB-Modus arbeitet und so schnelle und sichere Korrekturen in RGB und CMYK ermöglicht. Verschiedenste Assistenten vereinfachen und automatisieren den Workflow.

Die Ursprünge der Scannerproduktion in Kiel gehen auf das Jahr 1967 zurück, als Dr.-Ing. Rudolf Hell den ersten Scanner auf den Markt brachte. Zusammen mit der Scansoftware Linocolor wurden die hochwertigen Geräte später zum Standard in der graphischen Industrie.

Das Prinzip der vertikalen Trommelscanner wurde lange für nicht mehr steigerungsfähig gehalten. Heidelberg zeigte auf der drupa im Mai, dass auch hier noch Potenzial vorhanden ist und präsentierte den Primescan D8400, der einen automatischen Trommelwechsler für vier große Walzen hat und in einer Schicht somit rund 400 Kleinbilder hochaufgelöst und selbstständig einscannen kann. Erste Geräte sind bereits verkauft. Im nächsten Jahr werden insbesondere Umsätze für das Upgradegeschäft von der Version Primescan D8200 auf D8400 erwartet.

Bild:
Gemeinsam stolz auf die erreichte Stückzahl: Leiter der Business Unit Prepress Thomas Doliwa und Manfred Tannrath, Leitung der Produktion.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Thomas Fichtl
Tel.: +49 (0)6221 92 47 47
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com

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