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Hat sich drupa 2008 für Sie gelohnt?

Aus der Olympiastadt Peking war Qi Bai angereist. Der 38-Jährige ist Geschäftsführer der Akzidenzdruckerei QL Art, die auf Bücher, Bildbände und hochwertige Drucksachen spezialisiert ist. Er wollte sich über die neuesten Maschinen, vor allem aber über die neuesten Workflow-Technologien informieren.
Was hat Sie am meisten interessiert?
"Ich war auf die neuesten Updates und Funktionen von Prinect gespannt. Wir nutzen ja schon seit vier Jahren Prinect, beispielsweise Printready, Prepress Interface, MetaDimension, das Integration System und den Pressroom Manager."

Und - wurden Sie fündig?
"Ja, Remote Access und der Prinect Scheduler würden sehr gut in unseren Workflow passen. Damit könnten wir Lieferengpässe vermeiden und die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen."
Fast drei Wochen verbrachte R. Karpagam als Ausstellerin auf der drupa. Die 23-jährige Softwarespezialistin aus dem indischen Chennai war das erste Mal dabei.
Warum waren Sie auf der drupa?
"Die drupa ist einzigartig. Nirgendwo sonst bekommt man eine solche Übersicht über die Entwicklungen und Trends in der Printmedien-Industrie geboten."

Was hat Sie besonders fasziniert?
"Natürlich Automatisierung und wie sich der JDF-Standard in der Branche durchgesetzt hat, beispielweise bei Heidelberg. Es ist schon imponierend zu beobachten, wie sehr die Integration durch Prinect das Drucken vereinfacht."

War die drupa erfolgreich für Sie?
"Ja, auf jeden Fall. Die Messe ist eine riesige Kontaktbörse. Es war spannend, sich mit Kunden und Geschäftspartnern aus der ganzen Welt auszutauschen, so etwas ist nur auf der drupa möglich."
Für Karl Kowalczyk war es bereits die zehnte drupa, davon die fünfte für Heidelberg. Der Leiter des Print Media Centers in Heidelberg und Wiesloch ist verantwortlich für die Produktvorführungen von der Vorstufe bis zur Weiterverarbeitung sowie die Printproduktionen von Heidelberg. Auf der drupa war Kowalczyk verantwortlich für ein Team von rund 130 Mitarbeitern und für alle Druckjobs, die live auf der Messe gezeigt wurden, sowie für alle Demojobs.
Was war für Sie das Besondere bei dieser drupa?
"Es war auf jeden Fall die aufwendigste Messe, die ich je miterlebt habe. Das lag vor allem an der Menge und Vielfalt der Exponate und der überzeugenden Präsentation unserer Workflow-Lösung Prinect. Zudem haben wir noch nie so viele Druckjobs vor Ort gedruckt und so viele Maschinen gezeigt wie bei dieser drupa."

Können Sie uns Verbrauchszahlen aus der Live-Produktion nennen?
"Allein für die Weiterverarbeitung wurden 3,9 Millionen Bogen vorproduziert. Zusammen mit den Vortests und den Livedemos auf der Messe wurden fast 1 000 Tonnen Papier und Karton verbraucht. Hinzu kommen noch rund 25 Tonnen Farbe und Lacke sowie circa 18 000 Druckplatten. Das ist deutlich mehr als auf der drupa 2004, aber unsere Maschinen sind auch produktiver geworden. So produzieren heute eine Speedmaster XL 105 rund 18 000 Bogen pro Stunde und eine Diana 115 in der gleichen Zeit bis zu 20 000 Faltschachteln."
 
Welche Sujets waren hitverdächtig?
"Unsere Besucher haben vor allem die Mappe für die adidas-Kollektion von Missy Elliot nachgefragt, die wir live auf einer Speedmaster XL 75 produziert haben: erst Kaltfolie, dann vierfarbig gedruckt und abschließend je eine Spotlackierung mit Iriodin oder Glanzlack. Für die Lentikularkarten mit den Kampagnen-Motiven haben wir Morphing, Distorsion und 3-D-Effekte realisiert."

Was ist Ihr persönliches Fazit für diese Messe?
"Es war die bislang arbeitsintensivste drupa. Dank des sehr erfahrenen Print Media Center Teams war eine reibungslose Planung und Durchführung möglich. Für mich persönlich war es die schönste und beeindruckendste Messe, die ich je mitgestalten durfte."

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drupa 2008 in Zahlen


• Rund 391 000 Besucher
  aus 138 Ländern
• 1 971 Aussteller aus
  52 Ländern
• Kaufabschlüsse in Höhe   von zehn Milliarden Euro
• Die nächste drupa findet   vom 3.-16. Mai 2012 statt.

© Heidelberger Druckmaschinen AG 

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