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Hochzeit im Drucksaal

Manche heiraten in der Luft, andere unter Wasser. Lourens de Graaf wählte "seine" Druckerei im niederländischen Amersfoort - allerdings nur für die Hochzeitsaufnahmen. Das Jawort gaben er und seine Frau Miranda sich ganz traditionell auf dem Standesamt.

Herr de Graaf, wie kamen Sie auf die Idee, Hochzeitsfotos in Ihrer Druckerei zu machen?
Lourens de Graaf:
Ich mag meine Arbeit als Projektmanager bei "Klomp Grafische Communicatie" sehr und bin verrückt nach Druckmaschinen. Vor allem der tolle Sound und die Form der Speedmaster CD 74-5 LX haben es mir angetan. Für meine Hochzeitsfotos konnte ich mir daher keine bessere Kulisse als den Drucksaal vorstellen.

Wie reagierte Ihre Frau auf diese doch recht ungewöhnliche Idee?
Lourens de Graaf:
Mit Fassung. Schließlich kennt sie mich nun ja schon fünf Jahre. Sie weiß, wie sehr ich an meiner Arbeit hänge, und hat mich daher sogar ermutigt, die Fotos in der Druckerei zu machen.
Mit aufs Hochzeitsbild von Lourens de Graaf und seiner Frau Miranda musste unbedingt auch die Lieblingsdruckmaschine des Bräutigams: die Speedmaster CD 74-5 LX.
Mit aufs Hochzeitsbild von Lourens de Graaf und seiner Frau Miranda musste unbedingt auch die Lieblingsdruckmaschine des Bräutigams: die Speedmaster CD 74-5 LX.
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Und Ihre Kollegen, hielten die Sie nicht für verrückt?
Lourens de Graaf:
Mein Chef und die Kollegen waren zunächst erstaunt, aber dann total begeistert. Am Hochzeitstag machten alle Fotos. Natürlich hatten sie ein passendes Geschenk für uns: Sie druckten ein Foto von mir und meiner Frau Miranda in Lebensgröße und steckten es in eine Halterung, so dass wir es unseren Hochzeitsgästen zeigen konnten. Die waren sprachlos. Sie konnten es einfach nicht glauben, in welch kurzer Zeit meine Kollegen das Banner fertighatten.

Wenn Sie schon einen Teil Ihres Hochzeitstags in der Druckerei verbringen, müssen wir uns da nicht sorgen, dass Ihre Frau Sie künftig kaum zu sehen bekommt?
Lourens de Graaf:
Nein. Ich kenne meine Grenzen, hasse es aber zu gehen, wenn ein Job noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe ja schon als Vierzehnjähriger begonnen, abends und an den Wochenenden in einer Druckerei zu arbeiten. Und vor knapp vier Jahren habe ich bei "Klomp Grafische Communicatie" diese Stelle hier bekommen. Die grafische Industrie ist meine Traumbranche und wird es auch immer bleiben.

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Global, lokal, nah
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An 250 Standorten in 170 Ländern verfügt das Unternehmen mit 7.500 Vertriebsmitarbeitern, davon 3.800 Servicetechniker, über das umfangreichste Vertriebs- und Servicenetz in der Branche. Heidelberg generiert seinen Umsatz zu 85 Prozent durch eigene Vertriebsgesellschaften und erzielt rund 87 Prozent sei-nes Umsatzes im Ausland.

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