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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

Magazinpapier
Diese auch Illustrationsdruckpapier genannte Papierart ist ungestrichenes, meist holzhaltiges, satiniertes Papier mit Füllstoffen, das sich besonders gut zur Wiedergabe von Bildvorlagen eignet. Es findet vor allem für im Tiefdruck hergestellte Zeitschriften Verwendung.
Magnapak
Vorrichtung zum Einstecken von Beilagen in Zeitungen und Zeitschriften. Die Maschine verarbeitet bis zu 30.000 Exemplare pro Stunde und lässt sich auf 80 Magazinausleger ausbauen, das heißt, bis zu 80 verschiedene Produkte einstecken. Die Magnapak kann Einlege- und Sortiervorgänge nacheinander oder gleichzeitig durchführen und ist für einfachen Betrieb und geringen Wartungsaufwand wellenlos konstruiert.
Magnetische Druckfarben
Reagieren auf Magnetfelder. Mit Hilfe entsprechender Sensoren lassen sie sich zum Beispiel zur maschinellen Identifikation von Etiketten einsetzen.
Makulatur
Fehlerhafte Drucke. Im weiteren Sinn bezeichnet man daneben sämtliche Papierabfälle in Druckbetrieben als Makulaturen: schadhaftes Papier, beim Einrichten von Druckmaschinen anfallendes Vorlaufpapier, Verpackungsmaterial sowie überzählige Druckerzeugnisse und Remittenden (Rücklieferungen).
Majuskel
Historische Bezeichnung für Großbuchstaben oder Versalien.
Makro
Zusammengefasste, auf eine Taste oder einen Funktionsaufruf gelegte Folge von Befehlen; vereinfacht die Eingabe komplexer Befehle oder Tastenanschläge.
Manutius, Aldus
Gilt als einer der bedeutendsten Buchdrucker der italienischen Renaissance. 1493 gründete Manutius (eigentlich Aldo Manutio - geboren 1449 in Bassiano, gestorben 1515 in Venedig) in Venedig eine Druckerei und brachte in der Folgezeit eine Reihe klassischer griechischer und lateinischer Werke sowie einheimische Schriftsteller heraus. Diese so genannten Aldinen hatten eine Auflage von rund 1.000 Exemplaren und ließen sich durch ihr kleines Format im Gegensatz zu den bis dahin üblichen, unhandlichen Wiegendrucken bequem mitführen.
Marginalie
Randbemerkungen in Form von Texten und Bildern, die außerhalb des Satzspiegels auf dem Randsteg einer Druckseite angeordnet sind. Marginalien findet man vor allem in Büchern, die dafür geeignete, entsprechend breite Randstege besitzen.
Maschinenglatt
Papier mit einer Oberflächenglätte, die mit den Mitteln der Papiermaschine erzielt wird. Eine darüber hinausgehende Glätte erreicht man unter anderem durch Satinieren.
Maschinen-Proof (auch Andruck)
Dient dazu, das Druckergebnis als Resultat des gesamten Produktionsprozesses zu überprüfen. Es handelt sich hierbei um das aufwändigste Kontrollinstrument für den Druckprozess. Sein größter Vorteil liegt darin, dass es unabhängig vom vorangegangenen Preprint-Prozess einen wirklichkeitsnahen Eindruck vom Druckergebnis liefert. Dem späteren Druckergebnis kommen Maschinen-Proofs am nächsten, wenn man sie mit dem originalen, auch für den späteren Drucklauf verwendeten Papier anfertigt. Back to top


Mattpostpapier
Meist holzfreies, vorwiegend weißes Naturpapier mit und ohne Wasserzeichen, das vornehmlich im Büro verwendet wird.
McLuhan, Marshall
Der kanadische Literaturwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker Herbert Marshall McLuhan (geboren 21. Juli 1911 in Edmonton/Kanada, gestorben 31. Dezember 1980 in Toronto) befasste sich mit der Veränderung der Gesellschaft durch die Massenmedien. Berühmtheit erlangte McLuhan mit seinem Buch "Understanding Media: The Extensions of Man", das 1964 erschien. McLuhan lehrte an verschiedenen Universitäten in Kanada und den USA. Er prägte auch den Begriff des "globalen Dorfs", einer durch direkte elektronische Kommunikation verbundenen weltweiten Gemeinschaft.
Mediamix
Einsatz verschiedener Medien, wie Fernsehen, Funk, Internet, Zeitung oder Fachzeitschriften, für Marketing- und Werbezwecke. Mit dem "richtigen Mix" soll die ins Auge gefasste Zielgruppe optimal angesprochen werden.
MegaByte
Ein MegaByte entspricht 1.024 KiloByte.
Mehrzylindermaschine
Als besondere Bauart von Flexodruckmaschinen hat die Mehrzylindermaschine vier oder sechs Farbwerke, von denen je zwei beziehungsweise drei an jeder Seite eines Druckwerkständers übereinander angebracht sind. Eine Druckmaschine dieser Art kann die zur Verfügung stehenden vier oder sechs Farben in beliebiger Kombination auf der Vorder- und Rückseite der Materialbahn drucken. Die Arbeitsbreiten liegen je nach Maschinentyp meist zwischen 25 und 250 Zentimeter.
Mergenthaler, Ottmar
Erfinder der Maschinensetzmaschine "Linotype", die komplette, in Blei gegossene Textzeilen für den Hochdruck lieferte. Nach einer Uhrmacherlehre wanderte Mergenthaler (geboren 11. Mai 1854 in Hachtel, gestorben 28. Oktober 1899 in Baltimore) 1872 in die USA aus und patentierte dort nach langjährigen Versuchen die Linotype als erste funktionsfähige Zeilensetzmaschine, die das langsame Handsetzen ablöste.
Metamerie
Farbmuster mit unterschiedlichen Spektralwerten können unter einer Lichtart gleich aussehen, obwohl sie unter einer anderen Lichtart einen Farbabstand aufweisen.
Mikroschrift
Äußerst kleine Schrift, die erst bei Vergrößerung durch eine starke Lupe lesbar wird. Sie dient auf Banknoten und anderen fälschungsgefährdeten Dokumenten als Sicherheitselement. Die Bildauflösung von Farbkopierern reicht beispielsweise nicht aus, um die Mikroschrift zu reproduzieren.
Miniaturbuch
Bücher, deren Einband nicht höher und breiter als jeweils 7,6 Zentimeter (drei Zoll) ist (andere Definitionen beziehen sich auf die Seitengröße oder den Satzspiegel). Eines der frühesten bekannten gedruckten Miniaturbücher aus der Nachinkunabelzeit ist das von Lucantonio Giunta in Venedig am 4. Mai 1506 herausgegebene Stundenbuch "Officium Beatae Mariae Virginis secundum consuetudine romane curie". Es misst 7,2 x 5,1 Zentimeter in der Höhe und Breite, ist auf Pergament gedruckt und enthält illuminierte ganzseitige Holzschnitte.
Minuskel
Historische Bezeichnung für Kleinbuchstaben oder Gemeine. Back to top


Mittelfein
Papiere, die mehr als fünf Prozent mechanisch gewonnene Holzfasern (Holzstoff) enthalten. Diese Bezeichnung wird überwiegend bei Naturpapieren verwendet. Bei gestrichenen Papieren spricht man eher von fast holzfrei.
Mullen-Tester
Von dem amerikanischen Ingenieur John Mullen erfunden, dient der Mullen-Tester unter anderem dazu, die Berstfestigkeit von Papier zu messen.
Multimedia
Elektronisch gespeicherte, übertragene und dargestellte Medienprodukte und -dienstleistungen. Wichtigste Merkmale sind dabei der gemeinsame Einsatz verschiedener statischer und dynamischer Medientypen sowie im zweiten Schritt die Möglichkeit des Rezipienten, die Inhalte interaktiv zu nutzen. Dies setzt Datenübertragung zwischen dem Inhaltsangebot und dem Nutzer in beiden Richtungen voraus. Die Video-Komponente multimedialer Angebote ist mit großen Datenmengen verbunden, die entsprechend hohe Übertragungsraten erfordern.
Murray-Davies-Formel
Die Tonwertzunahme oder -abnahme wird mit der geometrischen Flächendeckung nach der Murray-Davies-Formel, dem "optischen Rastertonwert" gemessen. Mit ihrer Hilfe kann der Gesamtreflexionsfaktor aus der Summe der Reflexion einer bedruckten und einer unbedruckten Fläche sowie die optische Flächendeckung berechnet werden.
Musterseiten
Auf ihr werden Elemente platziert, welche auf jeder Dokumentseite vorhanden sein sollten; in der Regel Kopfzeilen, Fußzeilen und Seitenpaginas. Back to top


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